Chelsea stürzt ab: champions-league-desaster und sehnsucht nach maresca
London brennt. Zweimal in Folge verloren, Tabellenplatz sechs, Champions-League-Aus – der Chelsea von Trainer Rosenior rast mit Tempo 180 Richtung Abgrund. Im neuen Podcast „In the Box“ sprechen Experten Klartext: Die Krise ist kein Zufall, sie schlummert seit Monaten.
Salah verabschiedet sich – liverpool droht identitätsverlust
Mo Salah, Flügelgott mit 211 Premier-League-Toren, kündigt nach neun Jahren Abschied an. Die Anfield-Road wird hellhörig. Kein Spieler erzielte mehr Assists in Rot, keiner zog so viele Abwehrreihen auf. Doch wer füllt die Lücke? Die Scouts tasten sich durch ein dünnes Portfolio: Michael Olise, Khvicha Kvaratskhelia, Pedro Neto – allesamt talentiert, keiner ein Pharao.
Der Zeitplan ist gnadenlos. Juli steht vor der Tür, der Markt ist leergekauft. Liverpool plant intern mit einem Dreierpack: Rechtsaußen plus zwei Backup-Optionen, Budget 120 Millionen Euro. Die Statistik nagt: Ohne Salah fiel die Torausbeute in 23 Partien um 0,8 pro Spiel – ein Absturz auf Euro-League-Niveau.

Tottenham steht am abgrund – wann war die letzte zweitliga-saison?
Die White Hart Lane bebt. Platz 17, zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. Die Fans erinnern sich schaudernd: 1977 kletterten die Spurs als Letzter durch die Falltür, seitdem nie wieder. Doch die aktuelle Formkurve zeigt 0,9 Punkte pro Spiel – ein Wert, der in jedem Jahrzehnt zur Demotion reichte.
Manager De Zerbi steht auf Abruf. Die Ultras veröffentlichten ein Manifest: „Wer Greenwood verteidigt, ist hier nicht willkommen.“ Der italische Taktikfuchs muss erst die Kabine überzeugen, dann die Tabelle. Die kommenden Gegner: Arsenal, City, Newcastle – ein Programm, das selbst Optimisten erstarren lässt.
„In the Box“ erscheint zweimal pro Woche, produziert von Paolo Avanti, Stefano Cantalupi und Pier Luigi Giganti. Wer London liebt, hört rein – und begreift, warum die Premier League diese Saison keine Halbwertszeit kennt.
