Chelsea im freien fall: chaos droht am stamford bridge!
London ist in Aufruhr. Der FC Chelsea, einst gefürchtet und erfolgreich, taumelt am Rande des Abgrunds. Nicht nur die sportlichen Leistungen sind jämmerlich, sondern auch die wachsende Enttäuschung der Fans über die Besitzverhältnisse lässt eine düstere Zukunft am Stamford Bridge erahnen.
Die champions-league-träume zerplatzen
Die 0:3-Demütigung gegen Brighton & Hove Albion war der jüngste Tiefpunkt einer Saison, die bereits seit Wochen von Fehlentscheidungen und Inkonstanz geprägt ist. Die Qualifikation für die Champions League, die nach dem Triumph bei der Klub-WM im vergangenen Sommer noch so greifbar schien, rückt in weite Ferne. Die Blues hinken der Spitze hinterher und müssen sich ernsthaft fragen, ob sie überhaupt noch in den internationalen Wettbewerb eingreifen können.

Ein trainerkarussell ohne ende
Die Entlassung von Enzo Maresca im Januar war nur der Auftakt eines chaotischen Umbruchs. Sein Nachfolger, Liam Rosenior, scheint nun ebenfalls am Rande des Scheiterns zu stehen. Fünf Spiele in Folge ohne eigenen Treffer – eine Negativserie, die den Verein seit 1912 nicht mehr erlebt hat. Die BBC beschrieb die Lage treffend als „das Jahr, in dem die Titanic sank“, und die Schlagzeilen sprechen eine deutliche Sprache.
Rosenior ließ nach dem Brighton-Debakel seiner Mannschaft freien Lauf: „Ich habe die Spieler oft verteidigt, aber diese Leistung ist nicht zu rechtfertigen.“ Seine Wut ist verständlich, denn die Vorstellung war schlichtweg inakzeptabel. Von Professionalität war weit und breit nichts zu sehen.

Finanzieller wahn und fanproteste
Doch das Problem liegt tiefer als nur im aktuellen Fehlstart. Chelsea hat unter der Führung von BlueCo bereits unglaubliche 1,867 Milliarden Pfund (knapp 2,148 Milliarden Euro) für neue Spieler ausgegeben, ohne nennenswerte Erfolge vorweisen zu können. Die operativen Verluste der letzten drei Jahre summieren sich auf 689 Millionen Pfund (793 Millionen Euro) – das sind rund 629.000 Pfund (724.000 Euro) pro Tag. Die Fans machen ihrem Unmut auf eindringliche Weise Luft. In Brighton wurden die Eigentümer mit wütenden Rufen empfangen: „Verschwindet, ihr seid hier nicht erwünscht!“

Eskapaden abseits des platzes
Das Chaos beschränkt sich nicht nur auf den Rasen und die Geschäftsstelle. Auch in der Kabine scheinen die Verhältnisse aus den Fugen geraten zu sein. Der Friseur von Marc Cucurella verriet kurz vor dem Brighton-Spiel interne Team-News über verletzte Spieler – ein Schlag ins Gesicht für den Trainer und das Team. Dazu kam die Suspendierung von Enzo Fernández, der öffentlich über einen Wechsel nach Madrid spekulierte und dann trotzdem als Kapitän aufs Feld führte. Ein regelrechtes Theaterstück!
Sky-Sports-Experte Tim Sherwood bringt es auf den Punkt: „Liam Rosenior wird das nicht überleben. Es tut mir leid für ihn, aber das war es. Chelsea ist zum Entwicklungsklub geworden.“ Die letzte Chance für den Coach könnte der FA-Cup sein, in dem Chelsea am Sonntag auf Leeds United trifft. Doch angesichts des derzeitigen Zustands ist selbst ein Wunder unwahrscheinlich. Die Blues müssen sich dringend ihrer Probleme stellen, bevor der Absturz endgültig besiegelt ist.
