Chaos in glasgow: hearts-spieler fliehen nach meisterschafts-drama!
Glasgow – Schock und Entsetzen am Celtic Park: Nach dem dramatischen Verlust der Meisterschaft in der Nachspielzeit sind Spieler von Heart of Midlothian in einer chaotischen Situation vom Spielfeld geflohen. Die Ereignisse überschatteten nicht nur das Spiel, sondern werfen auch ein dunkles Licht auf die Sicherheitsstandards im schottischen Fußball.

Ein finale voller spannung und bittere enttäuschung
Die Partie zwischen Celtic Glasgow und Heart of Midlothian war ein nervenzerreißendes Finale um die schottische Meisterschaft. Heart of Midlothian, unter der Leitung von Teammanager Derek McInnes, hatte lange Zeit die Oberhand und führte durch einen Treffer von Kapitän Lawrence Shakland (43.) mit 1:0. Doch Celtic kämpfte zurück, und der eingewechselte Callum Osmand gelang es in der 90.+8 Minute, das Spiel mit einem umstrittenen Treffer zu drehen und den Celtic-Fans den Sieg zu sichern. Die Entscheidung fiel also in letzter Sekunde, und die Freude der Celtic-Anhänger schlug prompt in einen Platzsturm um.
Berichte über körperliche und verbale Übergriffe sind dabei alarmierend. Der schottische Verein Heart of Midlothian verurteilte die „beschämenden Szenen“ scharf und sprach von einer „bedrohlichen und einschüchternden Atmosphäre“ im Stadion. Demnach sollen Spieler und Mitarbeiter des Klubs auf dem Spielfeld und anderswo Opfer von schweren Übergriffen geworden sein. Alexander Schwolow, der deutsche Torhüter von Hearts, und seine Teamkollegen sahen sich gezwungen, den Celtic Park fast fluchtartig zu verlassen. Derek McInnes, der Teammanager, verzichtete daraufhin auf die Pressekonferenz.
Die Entscheidung von Celtic, die Meisterschaft zu feiern, wirft angesichts der Ereignisse ein trübes Licht auf den Titelgewinn. Mit dem 3:1-Sieg sicherte sich Celtic die vierte Meisterschaft in Serie und die 13. in den vergangenen 14 Jahren, wodurch der Lokalrivale Rangers (55 Titel) überholt wurde. Daizen Maeda und Callum Osmand trafen für Celtic, während Arne Engels einen Elfmeter für Hearts verwandelte. Schwolow hatte dabei die Richtung des Balles falsch eingeschätzt, was den Toren zum entscheidenden Ausgleich führte.
Die Hearts hatten bereits in der Vergangenheit knapp die Meisterschaft verpasst, 1965, 1986 und erneut in diesem Jahr. Der letzte schottische Meister, der nicht Celtic oder Rangers hieß, war der FC Aberdeen im Jahr 1985. Die Ereignisse in Glasgow zeigen deutlich, dass die Sicherheit im schottischen Fußball dringend verbessert werden muss, um solche Szenarien in Zukunft zu verhindern.
