Chaos in frisco: schweden trainiert zwischen trümmern!
Ein ungewöhnlicher Anblick erwartete die schwedische Nationalmannschaft in Frisco, Texas: Statt eines makellosen Rasens bot sich ihnen das Bild eines halb zerlegten Stadions. Während die Vorbereitungen auf das letzte WM-Vorrundenmatch gegen Japan in vollem Gange sind, bahnt sich ein Umbau des Toyota Stadium des FC Dallas dramatische Veränderungen an – und offenbar lief etwas schief.

Verwirrung und blankes staunen bei den spielern
Die Spieler um Arsenal-Star Viktor Gyökeres waren sichtlich überrascht, als sie am Mittwoch zu ihrem Trainingsplatz eintrafen. „Ich dachte nur: Was ist hier passiert?“, so Mittelfeldspieler Besfort Zeneli, dessen Reaktion das allgemeine Gefühl im Team widerspiegelte. Ein eingestürzte Tribünenhälfte und Baumaschinen prägten das Bild – ein Szenario, das man so wohl kaum erwarten konnte.
Nationalmannschaftsmanager Stefan Pettersson versicherte jedoch, dass die Situation unter Kontrolle sei. „Sie waren etwas verdutzt, als sie ankamen“, gab er zu, „aber wir können den gesamten Platz wie gewohnt nutzen. Es scheint, als wäre etwas abgerissen worden, und ist leider in die falsche Richtung gefallen. Zum Glück wurde niemand verletzt.“ Und das ist auch das Wichtigste. Die schwedischen Spieler zeigten sich professionell und konzentrierten sich trotz der ungewöhnlichen Umstände auf die Vorbereitung auf das entscheidende Spiel.
Die Modernisierung des Stadions, die insgesamt 182 Millionen Dollar (160 Millionen Euro) kosten soll, ist Teil eines größeren Plans, die Infrastruktur für zukünftige Großveranstaltungen zu verbessern. Bis 2028 soll der Umbau abgeschlossen sein, doch offenbar gab es bei den Bauarbeiten unerwartete Schwierigkeiten.
Für Schweden geht es am Samstag in der Nacht gegen Japan um alles oder nichts. Ein Sieg würde den Einzug ins Achtelfinale bedeuten, während ein Unentschieden in Verbindung mit einem Remis zwischen den Niederlanden und Tunesien den Schweden den Gruppensieg sichern würde. Die Spieler wollen sich also nicht von den Bauarbeiten ablenken lassen, sondern ihre Konzentration auf das Spielfeld richten – und hoffen, dass das Stadion bis zum Spiel fertig wird, zumindest soweit, dass es sicher ist.
