Champions-league-schock: düsseldorf verpasst finale!
Saarbrücken – Ein bitterer Abend für den Rekordsieger: Borussia Düsseldorf hat im Halbfinale der Tischtennis Champions League gegen Alliance Nimes/Montpellier die Segel streichen müssen. Die Franzosen, angetrieben von den Le-Brun-Brüdern, waren dem Team aus Düsseldorf in einem packenden Duell mit 3:1 überlegen und buchten damit den Einzug ins Finale.

Die revanche ist süß
Für Montpellier war der Sieg mehr als nur ein Finaleinzug – er bedeutete die Revanche für das Ausscheiden in der Vorsaison gegen die Borussia. Die Le-Brun-Brüder zeigten von Beginn an eine beeindruckende Leistung. Alexis Lebrun ließ Dang Qiu keine Chance und setzte den Ton für den weiteren Verlauf des Matches. Auch sein Bruder Felix sorgte dafür, dass die Borussia früh im Rückstand lag.
Kanak Jha konnte mit einem hart erkämpften Sieg gegen Manav Thakar zumindest einen Punkt für Düsseldorf retten. Doch auch im Anschluss blieb Felix Lebrun unüberwindbar und sicherte Montpellier den Sieg. Die Düsseldorfer Manager Andreas Preuß räumte ein: „Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird. Aber die Enttäuschung ist dennoch groß.“
Die Entscheidung im Finale steht nun zwischen Montpellier und Gastgeber Saarbrücken, der Bogoria Grodzisk aus Polen deutlich mit 3:0 ausgeschaltet hat. Ein hochspannendes Finale erwartet die Tischtennis-Fans am Sonntag.
Während die Borussia die Champions League hinter sich lassen muss, richtet der Fokus nun auf die TTBL Final 4 und die Deutsche Meisterschaft Ende Mai. Die Saison ist für die Düsseldorfer zwar noch nicht vorbei, doch der verpasste Champions-League-Titel schmerzt. Die Frage ist, ob das Team die Enttäuschung schnell hinter sich lassen und seine Stärken in den kommenden Wettbewerben abrufen kann.
