Championship weitet play-offs auf acht teams aus – ab 2026/27
Die englische Championship krempelt ihr Aufstiegsformat radikal um. Ab der Saison 2026/27 kämpfen nicht mehr vier, sondern sechs Mannschaften in den Play-offs um das begehrte dritte Premier-League-Ticket – ein Beschluss, den die Klubs am Donnerstag mit klarer Mehrheit durchgewunken haben.
Was sich konkret ändert – und warum es mehr ist als eine kleinigkeit
Bislang war nach dem 46. Spieltag für die Tabellenpositionen sieben und acht Schluss. Kein Wembley, kein Aufstiegstraum, nichts. Genau das ändert sich jetzt. Der Fünfte empfängt künftig den Achten, der Sechste den Siebten – jeweils in einem einzigen Hinspiel ohne Rückspiel. Die beiden Sieger steigen dann in die gewohnten Halbfinals auf, die weiterhin mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden. Das Finale bleibt, wo es hingehört: Ende Mai in Wembley.
Der Dritte und der Vierte hingegen bekommen eine Art Freilos: Sie warten direkt im Halbfinale auf die Sieger der neuen Qualifikationsrunde. Ein Vorteil, der auf dem Papier klein wirkt – in einer Liga, in der jede Partie körperlich zermürbt, aber den Unterschied machen kann.

Millwall und blackburn als lebender beweis für die notwendigkeit dieser reform
Man muss nicht lange nach Beispielen suchen, warum diese Änderung sinnvoll ist. In der abgelaufenen Saison trennten FC Millwall und Blackburn Rovers von den Play-offs gerade einmal zwei Punkte. Beide standen mit 66 Zählern da – und schauten trotzdem zu, wie andere um den Aufstieg spielten. Mit dem neuen Format wären sie mittendrin gewesen.
EFL-Geschäftsführer Trevor Birch formuliert es so: „Nach mehrmonatigen Gesprächen mit den Klubs sind wir zuversichtlich, dass diese Änderung die Meisterschaft als Wettbewerb weiter stärken und mehr Klubs und ihren Fans eine echte Chance auf den Aufstieg bieten wird.
