Champions hockey league: schweizer trio komplett – frölunda verdrängt titelverteidiger

Die Schweizer Eishockey-Fans können sich freuen: Das Trio HC Davos, HC Fribourg-Gotteron und Genéve-Servette HC ist für die nächste Saison der Champions Hockey League (CHL) qualifiziert. Ein Wechsel im Vergleich zum Vorjahr: Der Titelverteidiger verpasst erstmals seit zwei Jahren den Einzug in die Königsklasse.

Ein schweizer trio – und ein schwedischer triumph

Ein schweizer trio – und ein schwedischer triumph

Die Entscheidung in der National League fiel in einem hochklassigen Finale zwischen Davos und Servette. Da beide Teams sich bereits über die Abschlusstabelle für die CHL qualifiziert hatten, sicherte sich Genéve-Servette den dritten Startplatz für die Schweiz. Ein bitteres Los für den Titelverteidiger, der in diesem Jahr leer ausgehen muss. Stattdessen reist der schwedische Gigant Frölunda HC als Überraschungsteam von der Insel ins Rennen ein.

Die CHL-Teilnehmerfelder füllen sich zusehends. Neben den bereits qualifizierten Teams aus der Schweiz stehen nun auch die Vertreter aus Tschechien, Finnland und Deutschland fest. Nur noch vier Plätze sind zu vergeben, die durch die Meister dieser Ligen sowie ein Team aus einer Challenger-Liga vergeben werden.

Die bisherigen Teilnehmer der Champions Hockey League 2026/27 im Überblick: Frölunde HC (SHL), Skelleftea AIK (SHL), Växjö Lakers (SHL), Rögle BK (SHL), HC Davos (NL), HC Fribourg-Gotteron (NL), Genéve-Servette HC (NL), Tappara Tampere (Liiga), KooKoo Kouvola (Liiga), Dynamo Pardubice (Extraliga), HC Plzen (Extraliga), Kölner Haie (DEL), Adler Mannheim (DEL), Graz 99ers (ICEHL), EC KAC (ICEHL), Red Bull Salzburg (ICEHL), Storhamar Hamar (NOR), Bordeaux Boxers (FRA), Herning Blue Fox (DEN), GKS Tychy (POL).

Die Torhüterleistung von Aeschlimann im Finale sorgte für Diskussionen, doch am Ende zählte nur der Sieg. Die kommenden Partien in der Champions Hockey League versprechen packende Duelle und internationale Spitzenhockey. Ob die Schweizer Teams in der Lage sein werden, mit den europäischen Top-Mannschaften mithalten zu können, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz ist groß und die Reise nach Schweden wird für Frölunda HC sicherlich zur echten Herausforderung.