Cesc fàbregas feiert gala: como schlägt as rom mit brillanter ballkontrolle
Cesc Fàbregas hat die Bühne geprägt. In seinem ersten Duell gegen seinen Ex-Klub Barcelona zeigte der Spanier beim 2:0-Sieg von Como gegen AS Rom eine Vorstellung, die selbst die kritischsten Tifosi verstummen ließ. 95 % Passquote, vier Schlüsselpässe, ein Assist – Zahlen, die in der Serie A selten sind.
Ramon und da cunha laufen heiß, douvikas versiegt nicht
Doch hinter dem strahlenden Mittelfeld-Regisseur stand ein Kollektiv, das endlich die Handschrift seines Trainers erkennen lässt. Gabriel Ramon riss auf der rechten Seite Lücken, die Jeremie Malen und Stephan El Shaarawy nur mit Foulstoppen schließen konnten. Rafael Da Cunha agierte als libero mit Tempo-Wechsel, der Sergi Roberto alt aussehen ließ – der Katalane wurde zur Halbzeit ausgewechselt, nachdem er bereits zwei Ballverluste im Aufbau verursacht hatte.
Und dann ist da noch Fotis Douvikas. Der Grieche lief 11 Kilometer, gewann 70 % seiner Duelle, traf per Kopf nach Fàbregas-Ecke – und feierte anschließend mit 8.000 Como-Fans, die das Stadio Sinigaglia in eine blau-weiße Kessellandschaft verwandelt hatten. Die Roma-Abwehr um Evan Ndicka wirkte dagegen wie auf Sparflamme, El Shaarawy und Malen blieben ideenlos.

Como klettert auf platz sieben – europa träumen darf wieder erlaubt sein
Mit dem dritten Sieg in Serie rückt Como auf Rang sieben vor – nur drei Punkte hinter Atalanta. Trainer Fabregas betonte nach Abpfiff: „Unsere Philosophie ist keine Spielerei. Ballbesitz bedeutet Kontrolle, Kontrolle bedeutet Punkte.“ Die Statistik bestätigt ihn: Como hat in den letzten fünf Partien 63 % Ballbesitz, kassierte nur zwei Gegentore.
AS Rom dagegen verpasst die Chance, den Anschluss an die Champions-League-Plätze zu wagen. Nach 28 Spieltagen steht die Truppe von Claudio Ranieri bei 42 Zählern – das ist der schlechteste Wert seit 2013. Die Roma-Fans pfiffen beim Abpfiff, während die Como-Ultras „Olé“ skandierten, sobald ihr Team den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren ließ.
Die Moral von der Geschichte: Ein ehemaliger Barça-Star kann selbst in der Lombardei noch die Richtung vorgeben – und Como träumt laut vom internationalen Frühling. Die Serie A hat eine neue Macht, die nicht mit Euro, sondern mit Ballbesitz spielt.
