Cerezo feuert atlético-gerüchte aus: "julián hat vertrag!"
Madrid – Der Rauch über Atlético Madrid verdichtet sich: Vor dem üblichen Abendessen mit den Verantwortlichen des FC Barcelona ließ Atlético-Präsident Enrique Cerezo keine Zweifel an seinen Positionen. In einer kurzen, aber pointierten Stellungnahme entkräftete er nicht nur Gerüchte um eine Fehlentscheidung des VAR bei der roten Karte für Almada, sondern klärte auch die Zukunftspläne rund um das argentinische Ausnahmetalent Julián Álvarez – mit einem Augenzwinkern, das die katalanische Presse verunsichern dürfte.
Var-entscheidung: gerechtigkeit bleibt aus
Die Diskussion um die strittige Rote Karte für Atlético-Youngster Almada hält an. Viele Stimmen nannten die Entscheidung des VAR falsch. Cerezo konterte lakonisch: „Es freut mich, wenn sie sagen, der VAR habe sich geirrt, aber was haben wir davon?“, stellte er fest. Eine bittere Feststellung, die die Frustration im Lager der Rojiblancos deutlich macht. Besonders schmerzhaft: Griezmanns Abschied steht bevor. „Wenn seine Zeit hier endet, werde ich mich von ihm verabschieden“, bestätigte Cerezo, was einen Bruch mit dem französischen Star signalisiert.

Julián álvarez: ein vertrag ist mehr als worte
Doch der eigentliche Knaller kam bei der Frage nach der Zukunft von Julián Álvarez. Die spanische Presse, insbesondere aus Barcelona, hatte in den letzten Tagen immer wieder Gerüchte über ein mögliches Wechselspiel angedeutet. Cerezo konterte mit einer Ansage, die im Camp Nou für Stirnrunzeln sorgen dürfte. „Können Sie mir versichern, dass Sie nicht vor Jahresende sterben werden?“, fragte er rhetorisch. „Wenn ein Spieler einen Vertrag hat und noch viele Jahre Vertrag hat, dann sage ich Ihnen: Was kann passieren? Julián hat einen Vertrag.“ Ein klares Bekenntnis, das die Spekulationen um einen Wechsel zum FC Barcelona zumindest für die nahe Zukunft im Keim erstickt.
Die Atmosphäre zwischen den beiden Klubs soll dennoch gut sein, wie Cerezo betonte: „Das ist sehr entspannt.“ Ob diese entspannte Stimmung auch die Verhandlungen in der Zukunft beeinflussen wird, bleibt abzuwarten. Die Causa Álvarez zeigt jedoch deutlich: Atlético Madrid lässt seine Talente nicht einfach ziehen. Die Verpflichtung gegenüber eigenen Spielern scheint höher zu stehen als kurzfristige finanzielle Gewinne.
