Celta vigo: abgangs-poker vor saisonstart!
Vigo bebt Fußball – und der Celta Vigo plantscht gerade kräftig im Transferfenster. Bevor neue Spieler überhaupt in Betracht gezogen werden, muss Personal abgebaut werden. Doch es geht um mehr als nur Platz im Kader; es geht um finanzielle Stabilität und die Weichenstellung für die Zukunft.

Die abgangsliste: wer verlässt den verein?
Die Verantwortlichen in Vigo scheinen einen klaren Plan zu haben: Nur bei wirklich verlockenden Angeboten oder Spielern mit auslaufenden Verträgen werden Abgänge genehmigt. Doch es gibt eine Reihe von Profis, die auf einen Wechsel hoffen – und einige davon scheinen die besseren Karten zu haben. Ein Blick auf die Kandidaten:
Carlos Dotor und Manu Sánchez sind derzeit die begehrtesten Männer im Celta-Kader. Dotor weckt das Interesse des ambitionierten Málaga, das in der Primera División den Aufstieg anstrebt. Doch er ist nicht der einzige Verein, der an dem Mittelfeldspieler interessiert ist. Sánchez kann ebenfalls auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken und genießt entsprechend die Gunst mehrerer Klubs in der LaLiga. Seine Leistungen im Trikot von Levante haben ihm viele Türen geöffnet.
Die Situation um Damián ist hingegen deutlich komplizierter. Eine Verlängerung seiner Leihe nach Santander scheint unwahrscheinlich, sodass er sich nach einem neuen Verein umsehen muss. Gerüchte über ein Engagement in der Segunda División als Stoßstürmer halten sich hartnäckig – eine Option, die durchaus in Frage kommt.
Auch Unai Núñez hatte in Valencia eine solide Saison, doch seine hohe Gehaltsforderung stellt ein erhebliches Hindernis dar. Ähnlich sieht es bei Carles Pérez aus, dessen schwache Leistungen in Griechenland seine Position zusätzlich erschweren. Der Celta Vigo will in diesem Sommer nicht mehr die volle Gehaltslast tragen, wie es in den vergangenen Jahren gebräuchlich war.
Die Verhandlungen laufen auf Hochtouren. Es bleibt abzuwarten, welche Spieler den Verein verlassen und wie sich die Kaderplanung des Celta Vigo konkret entwickelt. Ein Punkt, der viele Beobachter beschäftigt: Die Frage, ob der Verein sich von der Vergangenheit lösen und endlich eine nachhaltige Transferpolitik verfolgen kann.
