Carreño-busta: comeback in paris – ein triumph des willens!

Paris – Pablo Carreño-Busta, der Routinier aus Spanien, hat in Roland Garros eine bemerkenswerte Leistung gezeigt und bewiesen, dass man auch mit 34 Jahren und nach gesundheitlichen Rückschlägen noch zu Höchstleistungen anhalten kann. Nach einer Zwangspause aufgrund von Schulterproblemen scheint der erfahrene Tennisprofi wieder zu alter Stärke gefunden zu haben.

Die schulterverletzung und die zweifel

Die schulterverletzung und die zweifel

Vor kurzem musste Carreño-Busta noch das Viertelfinale der Copa Faulconbridge in Valencia aufgrund seiner angeschlagenen rechten Schulter absagen. „Es war keine Vorsichtsmaßnahme“, erklärte er damals, „ich konnte einfach nicht mehr mit der Rakete umgehen. Es war zu viel Flüssigkeit im Schultergelenk.“ Die Schmerzen machten ihm zu schaffen, und er musste seine Teilnahme an dem Turnier kurzfristig stornieren. Doch anstatt aufzugeben, nutzte er die Zeit für eine intensive Rehabilitation.

Die Behandlung durch Ärzte der spanischen Tennis-Föderation zahlte sich aus. „Ich habe ein paar Tage pausiert und eine Behandlung erhalten. Es hat mir sehr gut getan“, so Carreño-Busta. Er konnte seit seiner Ankunft in Paris täglich eine Stunde trainieren, wobei er darauf achtete, seine Schulter nicht zu überlasten. Die ersten beiden gewonnenen Runden in Paris, die jeweils über zwei Stunden dauerten, bestätigten seine Fortschritte und gaben ihm Selbstvertrauen.

Ein Tag der Ruhe vor dem entscheidenden Duell: Am Dienstag gönnte sich der Spanier einen Ruhetag und verzichtete auf das Training auf den Sandplätzen des Bois de Boulogne. Diese Maßnahme scheint sich ausgezahlt zu haben, denn er ist nun zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren in die dritte Runde von Roland Garros eingezogen. Sein nächster Gegner ist Thiago Tirante, der überraschend den hoch gehandelten Alejandro Davidovich ausgeschaltet hat.

Carreño-Busta hat bewiesen, dass mentale Stärke und die Bereitschaft zur harten Arbeit auch in einem Sport, der von Jugendlichkeit und Schnelligkeit geprägt ist, entscheidend sein können. Seine Geschichte ist ein Beispiel dafür, dass Rückschläge nicht das Ende bedeuten müssen, sondern oft den Weg für ein noch stärkeres Comeback ebnen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie er sich gegen Tirante schlagen wird – ein Duell, das mehr als nur ein Tennismatch verspricht.