Camavinga kassiert rot – wiederholungssünde in münchen!

Ein Platzverweis, der schmerzt: Eduardo Camavinga flog im Champions-League-Duell zwischen Real Madrid und Bayern München vom Platz. Die Entscheidung von Schiedsrichter Irfan Peljto mag hart erscheinen, doch der Franzose trug maßgeblich zu seinem eigenen Ausschluss bei – und das ist nicht das erste Mal.

Die zweite gelbe: ein fataler moment

Die zweite gelbe: ein fataler moment

Die Szene war klar: Camavinga trat nach Ballverlust wutentbrannt gegen die Seitenlinie. Ein ungestümer Akt, der dem jungen Real-Star nun teuer zu stehen kommt. Schiedsrichter Peljto zögerte nicht und hielt die Karte hoch. Rot für Camavinga, und damit ein schwerer Nachteil für die Madrilenen.

Doch was wirklich auffällt, ist die wiederholte Natur dieses Fehlers. Bereits im vergangenen Frühjahr, im Viertelfinal-Hinspiel gegen Arsenal, sorgte eine ähnliche Situation für Ärger. Damals, beim 3:0-Sieg, sah Camavinga ebenfalls die Ampelkarte nach einem ungestümen Tritt neben dem Platz. Diese Aktion war sogar noch eindeutiger als die in München – und hatte bereits damals fatale Folgen.

Die Tatsache, dass Camavinga in dieser entscheidenden Phase der Saison so agiert, wirft Fragen auf. Seine fehlende Disziplin könnte Real Madrid letztendlich den Einzug ins Halbfinale gekostet haben. Die fehlende Reife im Stellungsspiel und der Kontrolle der Emotionen sind offensichtlich und müssen dringend angegangen werden. Die Erinnerung an das bittere Ausscheiden gegen Arsenal sollte ihm als Mahnung dienen.

Die Folge ist klar: Camavinga verpasst die Rückbegegnung im Bernabéu. Ein herber Schlag für das Team und ein Weckruf für den Spieler selbst. Die Verantwortlichen von Real Madrid werden sich nun fragen müssen, wie sie aus diesem Vorfall lernen und sicherstellen können, dass solche Situationen in Zukunft vermieden werden. Denn eines ist sicher: In einem Champions-League-Finale darf sich kein Spieler solche Fehlentscheidungen erlauben.