Bvb-manager ricken kontert kritik: „manchmal nervt das schon“

Bvb-manager ricken kontert kritik: „manchmal nervt das schon“

Lars Ricken, Sportgeschäftsführer von Borussia Dortmund, hat sich deutlich zu den kritischen Stimmen rund um die Spielweise seines Klubs geäußert. Nach dem besten Rückrundenstart aller Bundesligisten zeigte sich der 49-Jährige im Interview mit RTL/ntv verärgert über die anhaltende Kritik: „Das nervt manchmal schon“, so Ricken. Die Entwicklung der Mannschaft werde von manchen schlichtweg ignoriert.

Erinnerung an die vorsaison

Ricken erinnerte an die schwierige Vorsaison, in der der BVB zeitweise auf Platz elf abrutschte. „Wenn ich mal ein Jahr zurückschaue, am 21. Spieltag der letzten Saison waren wir 25 Punkte hinter dem FC Bayern, aktuell sind es sechs. Wer diese Entwicklung nicht sieht, der will sie auch nicht sehen“, betonte er. Kritiker, so Ricken, scheinen den Fußball „nicht ganz zu verstehen“ und sollten „vielleicht auch mal ein bisschen stiller sein“.

Bvb als bayern-jäger nummer eins

Bvb als bayern-jäger nummer eins

Nach einer turbulenten letzten Saison, in der unter Trainer Nuri Sahin Tiefpunkte erlebt wurden, hat sich Dortmund wieder als erster Herausforderer des FC Bayern München etabliert. Trotzdem mahnt Ricken zur Vorsicht. Ex-Spieler Mats Hummels hatte nach der 0:2-Niederlage in der Champions League gegen Tottenham Hotspur von einem „beinahe Totalausfall“ gesprochen. Diese Kritik wird von Ricken jedoch nicht geteilt.

Unzufriedenheit trotz erfolgsserie

Auch trotz einer beeindruckenden Serie von 14 ungeschlagenen Bundesliga-Spielen und einem perfekten Rückrundenstart (vier Spiele, vier Siege) sieht Ricken noch Luft nach oben. „Bei den Dortmundern gebe es eine gewisse Unzufriedenheit, weil wir schon das Gefühl haben, wir könnten auch vier, fünf Punkte mehr haben“, erklärte der Sportchef. Der BVB liegt aktuell mit 48 Punkten auf Platz zwei.

Nächster schritt gegen mainz 05

Den nächsten wichtigen Schritt kann der BVB bereits am kommenden Freitag gegen den FSV Mainz 05 machen. Ricken warnte davor, dass die Mainzer seit Mai 2023 „in jedem Heimspiel ein Hühnchen zu rupfen“ hatten. Die Erinnerung an das dramatische Saisonfinale, in dem Dortmund die Meisterschaft verpasste, ist noch präsent.

Weitere themen im fokus

  • Mögliche Neuzugänge im Sommer, insbesondere bezüglich der Nachfolge von Leon Goretzka beim FC Bayern.
  • Ein VAR-Reformvorschlag von Mats Hummels zur Verbesserung der Schiedsrichterentscheidungen.

Die Diskussion um den BVB und seine Ambitionen bleibt also lebendig. Ricken scheint entschlossen, die Mannschaft vor unberechtigter Kritik zu schützen und den Fokus auf die sportliche Entwicklung zu lenken. Es bleibt abzuwarten, ob der BVB seine beeindruckende Form beibehalten und dem FC Bayern wirklich gefährlich werden kann.