Bvb-krise: sieben thesen, die dich schockieren werden!

Die farben des klubs spiegeln die stimmung wider

Der BVB erlebt eine Achterbahnfahrt! Gelb wie die Sonne, wenn's läuft, schwarz wie ein Starkregen-Tag, wenn nicht. Die Mannschaft überzeugt mal, enttäuscht dann wieder. Die Verantwortlichen sind sich bewusst, dass Nachbesserungen nötig sind. Aber was genau stimmt nicht? Sport BILD präsentiert sieben provokante Thesen, die die Fans zum Nachdenken anregen!

Kovac-fußball: passt er wirklich zum bvb?

Kovac-fußball: passt er wirklich zum bvb?

Nur 53 Prozent der Liga-Spiele ohne Gegentor – das ist zwar beeindruckend im europäischen Vergleich, aber viele Auftritte waren schlichtweg uninspiriert. Das 3:2 gegen St. Pauli oder das 0:2 gegen Tottenham in der Champions League waren ernüchternde Beispiele. Es gab bereits interne Gespräche mit Trainer Niko Kovac (54) über diese spielerische Schwäche. Es wird gefordert: Mehr Tore, attraktiverer Fußball und klarere Siege!

Das verkaufsmodell: ein teufelskreis?

Das verkaufsmodell: ein teufelskreis?

Der BVB lebt von Verkäufen, aber die eigenen Flügelspieler sind verschwunden! Jamie Bynoe-Gittens ging für 65 Millionen nach Chelsea. Kovac setzt auf ein System ohne klassische Flügelspieler, eine Entscheidung, die die Bosse akzeptierten, um hohe Investitionen zu vermeiden. Aber ist das nachhaltig? Gerüchte über eine Rückkehr zu traditionellen Flügelspielern am Saisonende sind bereits im Gespräch.

Zu viele spieler sind einfach satt!

Zu viele spieler sind einfach satt!

Wäre die Bundesliga nur 45 Minuten lang, stünde der BVB bereits als Meister fest! Die Mannschaft dominiert oft die erste Halbzeit, bricht dann aber im zweiten Durchgang ein. Leistungsträger wie Karim Adeyemi (24) zeigen starke Schwankungen. Trotzdem hält der Verein an ihm fest und bietet ihm sogar eine Vertragsverlängerung mit möglicher Ausstiegsklausel an. Ein riskantes Spiel?

Fehlende qualität auf schlüsselpositionen

Fehlende qualität auf schlüsselpositionen

In der Champions League und auch in der Liga stoßen einige Spieler regelmäßig an ihre Grenzen. Daniel Svensson (23) ist zwar schnell, aber seine Flanken sind meist nutzlos. Jobe Bellingham (20) und Carney Chukwuemeka (22) sind noch nicht so konstant wie erhofft. Selbst Maximilian Beier (23) hatte gegen Union Berlin mit einer schwachen Zweikampfquote zu kämpfen.

Jugendförderung: ein unerfüllter traum?

Während der FC Bayern mit fünf Talenten debütierte, war es beim BVB nur Filippo Mané (20), der dann wieder in die U23 musste. Auf der Bank sitzen vielversprechende Talente wie Samuele Inácio, Mathis Albert, Mussa Kaba und Enzo Duarte. Kovac setzt aber vor allem auf Spieler, die den Erfolg im jeweiligen Spiel maximieren – unabhängig von ihrem Marktwert. Die Bosse fordern nun mehr Spielzeit für die Jugend!

Zu viele köche im bvb-kochtopf!

Der Transferprozess ist ein einziges Durcheinander! Von der Scouting-Abteilung über Sebastian Kehl, Lars Ricken, Matthias Sammer bis hin zu den persönlichen Assistenten und Simon Rödder – zu viele Leute haben ein Mitspracherecht. So scheiterten vielversprechende Transfers wie der von Dean Huijsen, der nun bei Real Madrid durch die Decke schießt. Die Konsequenz: Verhandlungen scheitern und Talente gehen verloren.