BVB erhöht den Druck im El-Mala-Poker mit Köln – Medizincheck am Montag möglich?

Der Transfer von Said El Mala vom 1. FC Köln zum BVB könnte sich in den kommenden Tagen entscheidend entwickeln. Borussia Dortmund plant nach Informationen von EXPRESS.de einen mehrstufigen Vorstoß, um die Verhandlungen zu forcieren.

BVB präsentiert neuen Plan im El-Mala-Transfer

Nach zwei erfolglosen Angeboten, von denen eines beim FC per Mail einging ohne Gespräche, will Dortmund nun mit einem deutlich erhöhten Angebot die Kölner an den Verhandlungstisch locken. Im ersten Schritt bietet der BVB eine Fixsumme von 40 Millionen Euro für El Mala an, mit weiteren Bonuszahlungen im Erfolgsfall.

FC-Sportgeschäftsführer Thomas Kessler (40) hatte bisherige BVB-Angebot als „lächerlich“ abgetan und die Forderung von 50 Millionen Euro bekräftigt. Sollte Köln gesprächsbereit werden, könnte Dortmund im Laufe der Verhandlungen die nächste Stufe zünden: 50 Millionen Euro könnten tatsächlich an den FC fließen.

El Malas Wechselwunsch und mögliche Folgen für Köln

El Malas Wechselwunsch und mögliche Folgen für Köln

Said El Mala soll seinen Wechselwunsch beim FC hinterlegt haben, was Kessler weder bestätigen noch dementieren wollte. Der Spieler würde in Dortmund einen Fünfjahresvertrag mit einem Bruttogehalt von rund fünf Millionen Euro erhalten – deutlich mehr als seine knapp 1,5 Millionen Euro inklusive Prämien in Köln.

Sollte der Transfer zustande kommen, könnte der FC den durch den Verkauf generierten Gewinn nutzen, um Kaderbaustellen zu schließen. Gefragt sind unter anderem ein Top-Sechser, ein Top-Stürmer und ein Linksverteidiger als Backup für Gideon Mensah.

Läuft alles nach Plan, könnte der Medizincheck von El Mala bereits am Montag (10. August 2026) in Dortmund stattfinden, gefolgt von einer öffentlichen Präsentation am Dienstag. Es ist denkbar, dass El Mala die Rückennummer 10 der Schwarz-Gelben erhält, die nach dem Abgang von Julian Brandt frei ist.