Buric sticht wieder: flensburg bezwingt löwen mit starker abwehr

Flensburg hat sich amSamstagabend gegen die Rhein-Neckar Löwen einen wichtigen Sieg erkämpft – und das vor allem dank des herausragenden Auftritts von Torwart Benjamin Buric. Der Schlussmann war nicht nur mit 16 Paraden maßgeblich am 36:33-Erfolg beteiligt, sondern offenbarte auch eine zusätzliche Motivation durch das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainer Maik Machulla.

Die vergangenheit spielt eine rolle

Die Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen barg für Benjamin Buric eine besondere Note. Der gebürtige Kroate spielte bereits unter Machulla und die Erinnerung an die gemeinsame Zeit schien ihn zusätzlich zu beflügeln. „Es war schon eine Extramotivation, dass Maik auf der gegnerischen Bank saß“, gab Buric am DYN-Mikrofon zu. Machulla selbst hatte vor dem Spiel auf humorvolle Weise angedeutet, dass er sich darauf verlassen würde, dass Kevin Möller die Aufgabe übernimmt, Buric’s Leistung einzudämmen – ein Seitenhieb, der die Rivalität zwischen den beiden Trainern und ihren Teams unterstreicht.

Defensive als schlüssel zum erfolg

Defensive als schlüssel zum erfolg

Doch Buric’s Leistung war nicht nur auf die persönliche Komponente zurückzuführen. Vielmehr sah er die starke Leistung der gesamten Mannschaft in der verbesserten Defensivarbeit begründet. „Wir haben einen richtig guten Job gemacht in der Abwehr“, betonte er. Die Flensburger präsentierten sich als eine kompakte Einheit und stellten die Löwen immer wieder vor große Probleme. Besonders die Umstellung auf eine 6:0-Abwehr erwies sich als erfolgreich. „Jetzt spielen wir eine richtig gute 6:0-Abwehr. Wir reden richtig viel vor dem Spiel und bereiten uns gut vor.“

Die letzten Wochen standen im Zeichen der Defensivarbeit, erklärte Buric. „Wir investieren jetzt viel mehr in die Abwehr und reden, was wir wollen und welche Würfe wir zulassen wollen.“ Auch wenn die SG Flensburg-Handewitt am Ende 33 Gegentore hinnehmen musste, spielte dies für Buric keine Rolle. „Für uns ist es egal, ob wir 33 oder 40 Tore bekommen. Auf jeden Fall haben wir zwei Punkte und eine gute Position in der Tabelle.“ Während sich andere über die Gegentore aufregen, konzentriert sich Flensburg auf das Wesentliche: die erfolgreiche Umsetzung der eigenen Spielstrategie und die damit verbundene Punkteausbeute. Die Bilanz spricht für sich: 33 Gegentore und der sichere Sieg.

Ein blick nach vorne

Ein blick nach vorne

Die Leistung von Benjamin Buric und der gesamten Mannschaft zeigt, dass die SG Flensburg-Handewitt zu den Top-Teams der Handball-Bundesliga gehört. Mit einer soliden Defensive und einem starken Angriff sind sie bestens gerüstet für die kommenden Herausforderungen. Die Rhein-Neckar Löwen hingegen müssen sich nun fragen, wie sie ihre Abwehr stabilisieren und in Zukunft erfolgreicher gegen starke Gegner wie Flensburg sein können.