Bueckers setzt klare grenzen: keine fragen zum privatleben!
Dallas – Ein deutliches Statement von Paige Bueckers, der Shooting-Star der Dallas Wings: Bei der Medienveranstaltung am Montag machte die Point Guard unmissverständlich klar, dass ihre Beziehung zu Teamkollegin Azzi Fudd Privatsache ist und nicht Gegenstand öffentlicher Diskussionen sein soll. Eine Ansage, die die Presse aufschrecken lässt.

Konzentration auf den basketball – und nichts anderes
„Zuerst einmal: Ich habe euch vermisst und hoffe, ihr hattet eine schöne Pause“, begann Bueckers ihre Ansprache an die versammelten Journalisten. Doch der freundliche Ton wandelte sich schnell. „Es gibt da etwas, das ich ansprechen möchte, und ich beabsichtige, es nur einmal anzusprechen.“ Es ging um die ständigen Fragen bezüglich ihrer Beziehung zu Azzi Fudd. Bueckers betonte mit Nachdruck: „Die persönliche Beziehung zwischen Azzi und mir geht niemanden etwas an. Was wir teilen, ist unsere Sache.“
Die Entscheidung, so deutlich Stellung zu beziehen, ist verständlich. Gerade nach dem Draft, bei dem Fudd als Nummer 1 ausgewählt wurde, sorgte die Frage nach ihrer Beziehung für zusätzliche Aufmerksamkeit. Bueckers wies darauf hin, dass Fudd es sich aufgrund ihrer sportlichen Leistungen verdient habe, an der Spitze zu stehen. „Es ging um Azzi als Basketballspielerin und Person – und nicht um mich“, erklärte sie.
Es nervt, so scheint es. Die ständige Infragestellung des Privatlebens beeinträchtigt die Konzentration auf das Wesentliche: den Basketball. Bueckers machte deutlich, dass sie und Fudd stets professionell miteinander umgehen und darauf achten, dass private Angelegenheiten den sportlichen Erfolg nicht gefährden. „Azzi und ich waren immer äußerst professionell. Das wird sich nicht ändern.“
Das PR-Team der Wings griff bereits während des Drafts ein, als ein Reporter Fudd direkt nach ihrem Beziehungsstatus fragte. Ein Sprecher erklärte höflich, dass man es ablehne, sich zum Privatleben der Spielerinnen zu äußern. Die Wings verstehen es, die Privatsphäre ihrer Spielerinnen zu schützen.
Die beiden jungen Damen, die bereits gemeinsam an der University of Connecticut für Furore sorgten und 2021 den nationalen Titel gewannen, wollen nun gemeinsam in der WNBA durchstarten – und zwar ohne unnötigen Nebel um ihre persönlichen Beziehungen. Es gilt, sich auf die bevorstehende Saison zu konzentrieren und das Team der Dallas Wings erfolgreich zu machen. Die Fans dürfen gespannt sein, was die beiden Shooting-Stars auf dem Court leisten werden – und das ist auch das Einzige, was wirklich zählt.
