Bublik träumt von weinbergen und dolce vita: der tennis-kosmopolit liebäugelt mit italien!
Alexander Bublik, die enigmatische Nummer 11 der Weltrangliste, hat ein Faible für das Stiefelboot – und für Italien. Der kasachische Tennisstar träumt nicht nur von Siegen, sondern auch von einem Leben zwischen sanften Hügeln, duftenden Weinbergen und der unbeschwerten Lebensart der italienischen Küste. Ein ungewöhnlicher Wunsch, der seine wachsende Beliebtheit bei italienischen Fans noch weiter befeuert.
Ein künstler mit racket: bubliks charme erobert italien
Bublik ist mehr als nur ein talentierter Tennisspieler; er ist ein Entertainer, ein Künstler, der die Grenzen des Sports neu definiert. Seine unkonventionelle Art, sein verschmitztes Lächeln und seine spontanen Aktionen – wie das humorvolle Fragen nach seiner italienischen Abstammung während des Trainings in Rom – haben das Publikum in seinen Bann gezogen. Es ist ein kosmisches Phänomen: Der Spieler, der in Rom am liebsten auf der roten Erde hockt und seine Socken vollsaugt, wird zum gefeierten Liebling des Publikums.
„Ich weiß nicht, wie es kommt“, gestand Bublik in einem Interview. „Aber es ist ein Privileg und ich bin glücklich darüber, diese Nähe zu spüren.“ Vielleicht liegt es gerade an dieser Mischung aus Genialität und Skurrilität, die Bublik so einzigartig macht und ihn von den nüchternen, perfekt kalkulierten Athleten abhebt.

Weinberge, küsten und celentano: bubliks italienische sehnsucht
Doch Bubliks Faszination für Italien geht weit über den Applaus der Fans hinaus. Er träumt von einem ganz persönlichen Dolce Vita. „Ich würde gerne Weinberge besitzen, oder ein schönes Haus an der Amalfiküste“, enthüllte er. Und wer könnte da widerstehen? Sonnige Tage, kristallklares Wasser, köstliche Küche und die Möglichkeit, die Schönheit Siziliens und Sardiniens zu entdecken – ein Leben, das selbst den anspruchsvollsten Tennisstar in den Bann zieht.
Seine Frau und sein Sohn fühlen sich in Italien sichtlich wohl, und mit Monaco in unmittelbarer Nähe wäre ein Umzug in den Süden Europas auch logistisch kein Problem. Bubliks Musikgeschmack unterstreicht seine italienische Verbundenheit: Celentano, 883 und sogar Pavarotti und Bocelli bevölkern seine Spotify-Top-Liste. Ein ungewöhnliches Faible für einen Sportler seiner Kaliber, das ihn noch menschlicher macht.
Bubliks unkonventioneller Weg: Von Burnout zum Erfolg
Die ATP veröffentlichte kürzlich ein Dokumentarvideo über Bublik, in dem er sich selbst als „Direktor des Zirkus“ bezeichnet. Eine selbstironische Beschreibung, die aber viel über seinen unkonventionellen Ansatz aussagt. Nach einem durch ein Burnout geprägten Jahr, in dem er bis auf Platz 80 abstürzte, fand Bublik durch einen spontanen Trip nach Las Vegas und ein intensives Training neue Kraft. „Ich dachte, wenn ich mehr trainiere, werden die Siege kommen. Aber sie kamen nicht. Dann fragte ich mich: Warum opfere ich so viel von meinem Leben dafür?“, so Bublik.
Sein Trainer, der auch sein Trauzeuge ist, bewahrte seinen Schützling mit einem ungewöhnlichen Rat: Ein Ausflug nach Las Vegas. Dort fand Bublik neue Inspiration, die ihn schließlich zurück in die Erfolgsspur brachte. Das ist das Besondere an Bublik: Er geht seinen eigenen Weg, ignoriert Konventionen und lässt sich von seiner Leidenschaft leiten. Es ist ein Spiel mit der Erwartungshaltung, eine Rebellion gegen die starren Regeln der Tenniswelt.
Seine Worte klingen fast wie ein Mantra: „Wenn Tennis zum Beruf wird, verstehe ich, dass ich ernster sein muss, um bessere Ergebnisse zu erzielen.“ Aber das bedeutet nicht, dass er die Freude am Spiel verliert. Im Gegenteil, er genießt jeden Moment, auch wenn er mal eine Racket zerschlägt.
