Braunschweig bangt: opoku fällt langfristig aus!
Schock für die Eintracht: Aaron Opoku, der Winterneuzugang, hat sich im Training verletzt und fällt vorerst aus dem Kader. Das bedeutet eine herbe Belastung für den Abstiegskampf der Niedersachsen, die nun ohne die Verstärkung in wichtigen Duellen aufpassen müssen.

Verletzungsmissgeschick vor wichtigen spielen
Wie der BTSV am Dienstagmorgen bestätigte, zog sich Opoku am vergangenen Samstag im Training einen Muskelfaserriss zu. Die genaue Diagnose ist ein schwerer Schlag für das Team, denn der Hamburger würde das Auswärtsspiel gegen seinen Ex-Verein Kaiserslautern am Freitag sowie die Partie in Kiel am 2. Mai verpassen. Ein Rückkehrtermin ins Mannschaftstraining ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar und hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab – eine unsichere Situation im Kampf gegen die Abstiegszone.
Einziger Lichtblick: Opoku hatte zumindest einmal bewiesen, was in ihm steckt. Sein einziges Tor im Trikot der Eintracht, ein knapper Treffer in Elversberg, hatte kurz Hoffnung geweckt. Doch die Trainingsverletzung verhinderte dann seinen Einsatz beim 1:1 gegen Hertha BSC.
Opoku, der im Februar von Kayserispor in die 2. Bundesliga zurückkehrte, bringt mit seinen 88 Zweitliga- und 65 Drittliga-Spielen Erfahrung mit. Dass er nun ausfällt, trifft das Team besonders, da die Zeit drängt und nur noch vier Spiele zur Verfügung stehen, um den Abstieg in die 3. Liga abzuwenden. Der aktuelle Tabellenplatz, der drittletzte Rang, macht die Lage deutlich: Jeder Punkt ist jetzt überlebenswichtig!
Die Frage, wie der BTSV den Ausfall von Opoku kompensieren wird, beschäftigt die Fans und Experten gleichermaßen. Trainer Daniel Scherning steht vor der Aufgabe, eine neue Strategie zu entwickeln und auf andere Spieler zu setzen. Kann die Eintracht ohne ihren Neuzugang die Wende schaffen und den Klassenerhalt sichern? Die kommenden Spiele werden es zeigen.
