Brasil-schottland: var-debakel sorgt für diplomatischen eklat!
Der brasilianische Fußball brodelt! Nicht nur der schmeichelhafte Ausschluss von Vinicius Junior im Testspiel gegen Schottland sorgt für Kopfschmerzen, sondern auch die Reaktion eines prominenten Sponsors. Der VAR-Debakel hat eine neue Dimension erreicht: Hisense, offizieller VAR-Technologiepartner der FIFA, hat sich in einem ironischen Instagram-Post schützend über seine Produkte gestellt.

Die umstrittene entscheidung von ramos palazuelos
Die Situation war klar: Vinicius Junior schoss den Ball ins Netz, doch der mexikanische Schiedsrichter Ramos Palazuelos entschied auf einen fragwürdigen Foulspiel. Die Entscheidung, den Treffer zu annullieren, löste in Brasilien sofort eine Welle der Entrüstung aus. Dass Vinicius später doch noch traf, tröstet viele nicht.
Das eigentliche Ausmaß der Verärgerung zeigt sich nun in der ungewöhnlichen Reaktion von Hisense. Das Unternehmen, das für die Technologie hinter den Video-Schiedsrichtern verantwortlich ist, veröffentlichte einen humorvollen Statement auf seinem brasilianischen Instagram-Account. Dort hieß es: „Ja, wir garantieren höchste Qualität bei der Analyse jeder Spielszene. Nein, wir übernehmen keine Verantwortung für den Missbrauch unserer Produkte.“
Der Post, der mit dem Aufruf „Baila, Vini! Und Vamos, Brasil!“ endete, unterstreicht die Brisanz der Situation. Es ist ein ungewöhnlicher Seitenhieb auf die Schiedsrichterentscheidung und ein klarer Hinweis darauf, dass selbst Technologiepartner des Weltfußballs die Qualität der Schiedsrichterarbeit in Frage stellen.
Die Tatsache, dass ein Sponsor in solcher Form auf die Leistung der Schiedsrichter reagiert, ist beispiellos. Es wirft ein Schlaglicht auf die zunehmende Transparenz und die Erwartungshaltung gegenüber dem VAR. Die brasilianischen Fans fordern nicht nur bessere Schiedsrichter, sondern auch eine konsequentere Anwendung der Technologie, für die Hisense letztendlich verantwortlich ist.
Pérez Burrull, Mitglied des Schiedsrichter-Komitees, relativierte die Entscheidung in einem Interview:
