Braga ohne zalazar: kann betis den coup versauen?
Schlechte Nachrichten für die Anhänger von Sporting Braga vor dem Europa-League-Viertelfinalrückspiel gegen betis Sevilla: Der gefürchtete Torschütze Rodrigo Zalazar fällt verletzungstechnisch aus. Trainer Carlos Vicens bestätigte den Ausfall des uruguayischen Angreifers am Dienstag in der Pressekonferenz.

Ein schwerer verlust für die offensive
Zalazar, der in Albacete geborene Sohn des ehemaligen uruguayischen Nationalspielers José Luis Zalazar, zog sich bereits am 22. März bei einem Ligaspiel gegen Porto einen Muskelfaserriss zu. Dieser Ausfall kostete ihn nicht nur das wichtige Rückspiel, sondern auch seine Teilnahme an den jüngsten Länderspielen Uruguays während der FIFA-Pause.
Mit 22 Treffern war Zalazar unangefochten die Nummer eins in der Braga-Angriffslinie. Sein Fehlen ist somit ein erheblicher Schlag für die Offensive der Portugiesen. Vicens’ Entscheidung, Fran Navarro als möglichen Ersatz zu sehen, könnte jedoch ein Lichtblick sein. „Fran hilft uns immer aus“, so der mallorquinische Coach. „Er ist ein Spieler, der neben seinen technischen Fähigkeiten auch durch seine unermüdliche Arbeitsbereitschaft überzeugt, insbesondere in der Defensive. Diese Eigenschaften werden wir gegen betis dringend benötigen.“
Das Team von Vicens wird voraussichtlich im bewährten 1-3-4-3 System auflaufen, wobei Hornicek im Tor erwartet wird. Die Abwehrkette könnte aus Lagerbielke, Niakaté und Arrey-Mbi bestehen. Im Mittelfeld setzen die Portugiesen auf Gorby und Ricardo Horta als Doppel-Sechs, unterstützt von Gómez auf dem rechten Flügel, Martínez auf der linken Seite und Pau Víctor in der Sturmspitze. Neben Navarro muss nun auch die gesamte Mannschaft die Lücke füllen, die Zalazar hinterlässt. Die Frage ist, ob die Abwehr von betis den Druck aushalten kann, wenn Navarro nun mehr Verantwortung trägt.
Die Ausfälle schmälern die Chancen von Braga deutlich, doch die Fußballwelt kennt keine Garantien. Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber ein Sieg ist nicht ausgeschlossen.
