Bonmatí plantscht barça-präsidentschaft in erwägung – nach burnout-episode!

Aitana Bonmatí, die frischgebackene dreifache Ballon d’Or-Gewinnerin, hat in einem Gespräch mit der Zeitschrift ‘Glamour’ überraschend andeutungen gemacht, die über das grüne Rasenfeld hinausgehen. Die Superstarin des FC Barcelona denkt ernsthaft über eine Karriere im Management nach – und könnte sich sogar vorstellen, den stolzen Verein eines Tages als Präsidentin zu führen.

Die gebrochene knöchelverletzung als chance zur reflexion

Aktuell befindet sich Bonmatí im Heilungsprozess nach einer komplizierten Knöchelverletzung. Doch anstatt in Selbstmitleid zu versinken, nutzt sie die Zwangspause, um über ihre Zukunft nachzudenken. „Ich habe gemerkt, dass ich etwas ändern musste“, gesteht sie offen. „Es war eine Erleichterung, plötzlich keine Termine, kein Training, keine Spiele zu haben. Es war ein Reset, den ich dringend gebraucht habe.“

Ein Burnout-Syndrom, das zum Umdenken zwang. Der immense Druck, konstant Höchstleistungen zu erbringen, hatte bei der jungen Spanierin zu einem Burnout geführt. „Ich war immer nur am Arbeiten, wollte die Beste sein, alles richtig machen. Das hat mich mental sehr ausgelaugt. Die Pause kam genau richtig.“ Der plötzliche Stillstand offenbarte ihr, wie wichtig es ist, auf ihren Körper und ihre Psyche zu achten.

Die präsidentschaft im visier?

Die präsidentschaft im visier?

Die Gerüchte über Bonmatís Interesse an einer Führungsrolle beim FC Barcelona nehmen seit einiger Zeit Fahrt auf. In dem Interview mit ‘Glamour’ befeuerte sie diese Spekulationen, obwohl sie betonte, dass es sich um eine ferne Vorstellung handelt. „Es wäre wunderschön, die erste Frau im Präsidentenamt des Barça zu sein“, schmunzelt sie. „Ich liebe diesen Verein, ich habe hier 14 Jahre verbracht und hoffe auf viele weitere. Wenn ich einmal meine Karriere beendet habe, würde ich sehr gerne im Fußball bleiben – idealerweise beim Barça.“

Die Ambition, die Bonmatí auf dem Spielfeld auszeichnet, scheint auch im Offenfeld zu wirken. Doch bevor sie sich um die Präsidentschaft kümmert, muss sie sich erst einmal von ihrer Verletzung erholen und sich wieder voll und ganz dem Kampf um Titel und Trophäen widmen. Die Fußballwelt wird gespannt beobachten, welchen Weg die außergewöhnliche Sportlerin einschlagen wird.

Ein Detail, das oft übersehen wird: Bonmatí hat nicht nur sportlich Großes geleistet, sondern auch ein starkes Zeichen für die Gleichberechtigung im Fußball gesetzt. Ihre mögliche Präsidenschaft wäre nicht nur eine historische Errungenschaft, sondern auch ein Beweis dafür, dass Frauen auch in Führungspositionen im Fußball erfolgreich sein können.