Bologna patzt: italiano sieht coppa italia bereits außer reichweite
Bittere Erkenntnis für Bologna nach dem 1:3 gegen Aston Villa: Trainer Vincenzo Italiano sprach nach dem Europa-League-Debakel offen über die geringen Chancen auf den Titelgewinn. Die Defensive schlief, die Fehler wurden teuer bezahlt – und nun droht das vorzeitige Aus im Wettbewerb.

Italieno: „wir haben eine top-mannschaft in verlegenheit gebracht – und dann verschenkt“
Die Partie im englischen Midlands verlief für Bologna alles andere als nach Plan. Obwohl das Team über weite Strecken mitwirkte und sich wehrte, schlugen die individuellen Fehler kräftig zu. „Wir waren ein ums andere Mal in der Lage, das Spiel zu kontrollieren, aber die Fehler, die wir gemacht haben, waren einfach zu groß“, so Italiano nach dem Spiel. Besonders der dritte Gegentreffer, ein Konter nach einem Eckball, schmerzte. „Das dürfen wir uns nicht erlauben, wenn wir gegen ein solches Kaliber bestehen wollen.“
Bernardeschi brachte die Situation auf den Punkt: „In Europa darf man solche Fehler einfach nicht machen. Wir sind mindestens gleichwertig zu Aston Villa, aber wir haben ihnen drei Tore geschenkt.“ Die Enttäuschung in der Mannschaft ist groß, doch der Trainer sieht auch einen Lernprozess: „Wir müssen als Team reifen und unsere Konzentration über die gesamte Spielzeit aufrechterhalten.“
Die Aufgabe im Rückspiel im San Siro wird enorm. Aston Villa wird alles daran setzen, den Einzug ins Halbfinale zu perfektionieren. Italiano weiß, dass sein Team eine außergewöhnliche Leistung abrufen muss. „Es wird ein schwieriges Spiel, aber wir werden kämpfen und alles geben, um eine Chance zu haben. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren und versuchen, ihre Schwächen auszunutzen.“
Ein Detail, das besonders bitter aufstach, war der vergebene Freistoß von Rowe kurz vor Schluss. „Daraus ist der erste Gegentreffer entstanden. Das sind die Momente, die entscheidend sind“, klagte Italiano. Die Abwehrleistung insgesamt war verbesserungswürdig, insbesondere bei Standardsituationen. „Wir haben ihnen zu viel Raum gegeben, wir waren zu passiv. Das müssen wir in der Rückrunde besser machen.“
Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Rückspiel freuen, in dem Bologna alles auf eine Karte setzen wird. Ob es für eine Sensation reicht, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Die Mannschaft wird bis zum Schluss kämpfen und alles daran setzen, das Wunder zu vollziehen.
