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Biathlon-Star Sörum kritisiert norwegischen Verband scharf

Oslo. Im norwegischen Biathlon-Team herrscht Unruhe: Vebjörn Sörum, 27, ist aus dem Kader geflogen und übt nun harsche Kritik an seinem Verband. Der Athlet äußert sein tiefes Unverständnis über die Entscheidung und fordert eine Veränderung im Umgang mit Athleten.

Sörums Ausbootung und seine Reaktion

Während einige Biathleten, wie Hanna Öberg und Martin Ponsiluoma, aktuell im Baby-Glück schwelgen, kämpft Sörum mit einer schwierigen Situation. Nach einer Saison, die von Krankheit und Verletzungen geprägt war, wurde er aus dem Nationalteam ausgeschlossen. "Wenn ich ein Jahr lang von Krankheit und Verletzungen geplagt bin, finde ich es nicht fair, aus dem gesamten System hinausgeworfen zu werden," erklärte er im Gespräch mit dem norwegischen Sender TV 2.

Konflikt mit dem Verband und Forderungen nach Veränderung

Konflikt mit dem Verband und Forderungen nach Veränderung

Sörum betonte, dass er innerlich "schockiert und stinksauer" gewesen sei. Sportchef Lars Mäland reagierte auf die Kritik mit Verständnis, betonte aber die Ernsthaftigkeit der Situation. Der ausgeschiedene Athlet will nun weiterkämpfen und hat sein Ziel auf die Heim-WM 2029 gesetzt. Da er vorerst keine staatliche Förderung erhält, muss er diese Eigenleistung erbringen, was mit rund 45.000 Euro Kosten verbunden ist.

Sörum sieht sich und seine Kollegen als "allein“ und fordert "stärkere Rechte“ für Athleten. Er hofft, dass seine öffentliche Kritik eine Tür geöffnet hat und andere Sportler ermutigt, sich ebenfalls zu äußern.