Betis nach europa-aus: pellegrini fordert mentale stärke!

Ein Schock für die Béticos: Nach dem bitteren Ausscheiden im Europa-League-Viertelfinale gegen Braga steht Manuel Pellegrini und seinem Team nun eine schwere Aufgabe bevor – die Liga-Saison vor Augen zu behalten und den fünften Platz zu verteidigen. Der Druck ist spürbar, aber der Trainer mahnt zur Besonnenheit und fordert vor allem eines: mentale Stärke.

Die europa-league-enttäuschung nagt am team

Die 2:0-Niederlage im Rückspiel gegen Braga hat tiefe Wunden hinterlassen. Pellegrini sprach von einem „sehr hässlichen“ Spiel, das über die verpasste Chance auf den Einzug ins Halbfinale hinausgeht. „Es war ein großer Schlag“, räumte er ein, „aber im Fußball muss man schnell wieder aufstehen.“ Der Schlüssel liege darin, sowohl aus Siegen als auch aus Niederlagen zu lernen, um nicht in Selbstgefälligkeit oder Resignation zu verfallen. Die Mannschaft befinde sich aktuell in einer Phase der Erholung und des Wiederaufbaus.

Priorität liegt auf der liga – und dem europa-ticket

Priorität liegt auf der liga – und dem europa-ticket

Während das Ausscheiden aus der Europa League schmerzhaft ist, betont Pellegrini, dass die Liga nun im Fokus steht. „Wir müssen uns auf die Liga konzentrieren und unser Ziel, die Qualifikation für Europa zu erreichen, unbedingt verteidigen“, so der Coach. Er verweist auf die enge Rangfolge in der Liga und die Tatsache, dass jedes Spiel eine Zitterpartie ist. Die Erfahrung aus den letzten fünf Saisons, in denen der Betis stets in europäischen Wettbewerben vertreten war, solle den Spielern nun Kraft geben.

Die Personalsituation bereitet jedoch Kopfzerbrechen. Sowohl Ángel Ortiz als auch Diego Llorente fallen verletzungsbedingt aus. Isco kämpft ebenfalls darum, wieder voll einsatzfähig zu werden. „Er macht Fortschritte, aber es ist riskant“, so Pellegrini über den spanischen Kreativspieler. „Wir müssen abwarten, wie er sich in den nächsten Tagen entwickelt.“

Selbstkritik? privatsache

Selbstkritik? privatsache

Nachdrücklich betonte Pellegrini, dass Selbstkritik eine Privatsache sei, sowohl für ihn als auch für die Spieler. „Ich mache natürlich Selbstkritik, aber das ist etwas, das ich für mich behalte“, erklärte er. Er wies darauf hin, dass die Niederlage gegen Braga besonders schmerzhaft gewesen sei, da sie im eigenen Stadion und nach einer klaren Führung erfolgte. Dennoch mahnte er zur Perspektive: „Wir haben zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Viertelfinale der Europa League erreicht. Das sollte man nicht vergessen.“

Der Betis steht vor einer entscheidenden Phase der Saison. Ob Pellegrini und sein Team die mentale Stärke besitzen, um die Enttäuschung zu überwinden und das Europa-Ticket zu sichern, wird sich in den kommenden Spielen zeigen. Die kommenden sieben Partien werden die Wahrheit über die Ambitionen des Betis verdeutlichen.