Betis bangt um bakambu: disziplinärverfolgung nach wm-party?

Real Betis kehrte gestern Abend aus Braga zurück, wo ein Unentschieden im Hinspiel des Europa-League-Viertelfinales errungen wurde. Doch die Freude trübt sich: Ein Disziplinarverfahren gegen Stürmer Cédric Bakambu droht, nachdem er sich nach der WM-Qualifikation seines Heimatlandes, der Demokratischen Republik Kongo, über die erlaubten Feierlichkeiten hinausgetan hat. Pellegrini muss nun das Team auf den Ligakampf gegen Osasuna vorbereiten, während die Personalie Bakambu für zusätzliche Unruhe sorgt.

Pellegrini teilt den kader in zwei gruppen

Pellegrini teilt den kader in zwei gruppen

Nach der anstrengenden Auswärtspartie in Portugal hat Trainer Manuel Pellegrini sein Team in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Stammspieler absolvierten eine regenerative Einheit, während die Reservisten und nicht nominierten Spieler unter der Leitung des Trainerstabs ein intensiveres Training absolvierten. Ziel ist es, alle Spieler bestmöglich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten, insbesondere den wichtigen Ligastart gegen Osasuna am Sonntag.

Ein besonderer Fokus lag dabei auf Isco Alarcón, der seine Trainingsbelastung schrittweise erhöht. Ein Foto, das den Spanier beim Fußballspielen mit dem Team zeigt, zeugt von Fortschritten. Die Frage, wann er endlich wieder spielberechtigt sein wird, bleibt jedoch offen.

Die Rückkehr von Cédric Bakambu sorgte für zusätzliche Verkomplikungen. Der Angreifer traf viertage zu spät ein, da die Feierlichkeiten in der Demokratischen Republik Kongo nach dem WM-Qualifikationserfolg aus dem Ruder liefen. Betis-Präsident Ángel Haro ließ verlauten, dass der Verein die interne Disziplinarordnung anwenden werde. Ob diese Maßnahme den Einsatz von Bakambu am Sonntag gegen Osasuna beeinflussen wird, ist derzeit unklar. Die Situation verdeutlicht die Balance zwischen internationalem Stolz und den Anforderungen des Vereinskalenders.

Die Verantwortlichen des Betis müssen nun entscheiden, wie hart sie mit Bakambu umgehen werden. Die Fans sind gespannt, ob der Stürmer trotz der Disziplinarmaßnahmen eine neue Chance erhält oder ob ihn seine verspätete Rückkehr seinen Platz in der Mannschaft kostet. Die Entscheidung wird zeigen, wie ernst Betis die Einhaltung interner Regeln nimmt.