Berrettini: erleichterung nach roland garros-drama – comeback in wimbledon!
Paris – Ein Schock für den italienischen Tennis-Sport, ein Hoffnungsschimmer für die Fans: Matteo Berrettini musste sein Viertelfinale bei den French Open gegen Matteo Arnaldi vorzeitig beenden, doch die Befürchtungen einer schweren Verletzung haben sich nicht bewahrheitet. Der Romane steuert nun sein Comeback bei Wimbledon an.
Die diagnose: keine schwerwiegenden schäden
Die Bilder waren schmerzhaft: Berrettini, sichtlich frustriert und mit Tränen in den Augen, musste im zweiten Satz gegen Arnaldi aufgeben. Ein Problem an der linken Hüfte wurde als Ursache genannt, was die Frage aufwarf, ob der Wimbledon-Finalist von 2021 überhaupt in der Lage sein würde, bei den kommenden Championships auf Rasen anzutreten. Doch die jüngsten Untersuchungen haben die Fans nun aufatmen lassen.
„Die durchgeführten Untersuchungen der letzten Tage haben keine signifikanten Verletzungen ergeben!“, verkündete Berrettini via Instagram. Ein Foto, das ihn lächelnd bei den French Open zeigt, untermauerte die positive Botschaft. Er arbeitet nun intensiv an seiner Genesung, um in London in Topform zurückzukehren.

Wimbledon im visier – ein wettlauf gegen die zeit
Für Berrettini bedeutet das: Die Chance, an dem Turnier zu brillieren, wo er 2021 so nah am Titel war. Die Erinnerung an das spannende Finale gegen Novak Djokovic ist noch lebendig, und der Wunsch, diesen Erfolg wiederholen zu können, dürfte ihn zusätzlich motivieren. Doch der Weg dorthin ist noch nicht ganz frei. Aktuell liegt Berrettini in der Weltrangliste auf dem 43. Platz, was ihm die direkte Qualifikation für Wimbledon verwehren könnte. Die Entry List, die die am Turnier teilnehmenden Spieler auflistet, wird erst sechs Wochen vor Beginn veröffentlicht, basierend auf der Weltrangliste vom 18. Mai, an dem er noch Position 107 einnahm.
Die Situation ist delikat: Berrettini müsste auf eine Wildcard hoffen oder sich über die Qualifikationsspiele den Weg ins Hauptturnier erkämpfen – ein Szenario, das für den ehemaligen Nummer 6 der Welt eine ungewohnte Herausforderung darstellt. Er steht aktuell als Dritter auf der Liste der Alternativen hinter Sho Shimabukuro und Alex Molcan. Drei Absagen von höher platzierten Spielern würden ihm den direkten Sprung ins Hauptturnier ermöglichen.
Wie auch immer es ausgeht, eines ist klar: Berrettini hat den Willen, in Wimbledon zu spielen und seine Klasse zu zeigen. Seine Rückkehr in die Weltspitze ist im Gange, und die Tennis-Fans dürfen gespannt sein, welche Rolle er in der kommenden Saison spielen wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt, und mit seiner positiven Einstellung und seinem Ehrgeiz scheint ein erfolgreiches Comeback durchaus im Bereich des Möglichen zu liegen.
