Berrettini amüsiert: federer als goat, mexikanische hölle im mund!
Monte Carlo – Matteo Berrettini sorgte in der zweiten Runde des Masters 1.000 in Monte Carlo für Gesprächsstoff, nicht nur wegen seines überraschend deutlichen 6:0, 6:0-Sieges gegen Daniil Medvedev. Der italienische Tennisstar bewies nach seinem Ausscheiden gegen Joao Fonseca ein feines Gespür für Humor und offenbarte in einem Interview mit Tennis Channel pikante Details.
Der tennis-flirt: warum ist tennis sexy?
Nachdem Berrettini bereits Medvedev klar bezwungen hatte, wurde er von Tennis Channel zu einem spielerischen Interview eingeladen. Die Frage nach der „Sexy-Qualität“ des Tennissports beantwortete der Italiener mit einem Schmunzeln: „Als wir gerade darüber sprachen, denke ich, es gibt viele Stöhnen, viel Schwitzen. Es ist eins gegen eins und manchmal… zwei gegen zwei. Schnitt das, Schnitt das!“ Ein augenzwinkernder Kommentar, der für einige Lacher sorgte.
Doch es waren nicht nur die humorvollen Antworten, die Berrettinis Auftritt interessant machten. In weiteren Aussagen offenbarte der Weltranglistensiebte seine sportlichen Vorbilder und seine kulinarischen Abenteuer.

Federer als unangefochtene tennis-legende
Bei der Frage, wer der größte Tennisspieler aller Zeiten sei, zögerte Berrettini nicht und nannte Roger Federer. Eine Entscheidung, die viele Tennis-Fans nachvollziehen können, angesichts Federers Eleganz und Erfolgsbilanz. Die Wahl des Schweizer Maestros unterstreicht Berrettinis Wertschätzung für klassisches Tennis und die Ära des „Federer-Tennis“.

Die scharfe prüfung: mexiko-trip mit brennenden zungen
Ein besonders amüsantes Detail offenbarte Berrettini bei der Beantwortung einer Frage von Grigor Dimitrov, dem vorherigen Interviewgast. Dimitrov hatte ihn gefragt, welches Gericht er je probiert habe, das besonders scharf gewesen sei. Berrettini erinnerte sich an einen Trip nach Mexiko: „Es war in Mexiko, ich spielte dort und es waren so ein paar grüne Paprika… ¿Chile? Ich konnte 30 Minuten lang nicht sprechen. Ich weinte, als ob mein Mund in Flammen stünde. Das werde ich nie wieder probieren.“ Eine Geschichte, die zeigt, dass selbst Top-Athleten ihre Grenzen haben – und manchmal nicht in der Lage sind, einen einfachen Satz zu formulieren.
Berrettinis Auftritte in Monte Carlo bleiben somit in Erinnerung – nicht nur wegen seiner sportlichen Leistungen, sondern auch wegen seines charmanten Humors und seiner offenen Art. Die Tenniswelt kann sich glücklich schätzen, einen Spieler wie Berrettini zu haben, der neben dem Court ebenso unterhaltsam ist wie auf ihm.
