Bernardo silva-deal: juventus krempelt kader massiv um!
Turin – Der mögliche Wechsel von Bernardo Silva zur Juventus Turin hat seismische Auswirkungen auf den Kader von Trainer Allegri. Während die Bianconeri sich auf einen Top-Mann im Zentrum freuen könnten, drohen dafür Abgänge in Millionenhöhe und eine drastische Neuausrichtung im Spielsystem.

Junge talente auf der strecke?
Die Verpflichtung des portugiesischen Spielmachers wird die ohnehin schon knifflige Situation im Angriff weiter verkomplizieren. Mit Bernardo Silva im Team rücken Adzic und Miretti in der Hierarchie deutlich weiter nach hinten. Ihre Chancen, sich im Profikader zu etablieren, schwinden nahezu dahin. Es wäre ein herber Rückschlag für die beiden Nachwuchstalente, die bisher auf vereinzelte Einsatzzeiten gehofft hatten.
Aber es geht um mehr als nur zwei junge Spieler. Auch etablierte Kräfte, die unter Trainer Spalletti bereits in der Zentrale ausprobiert wurden, sehen ihre Zukunftsperspektiven verdunkeln. Die Konkurrenz um die begehrten Plätze wird immens.
Die taktische Neuausrichtung
Mit Bernardo Silva im Team wird Allegri voraussichtlich auf ein 4-2-3-1-System setzen. Ein solches System erfordert ein hohes Maß an taktischer Disziplin und körperlicher Fitness. Yildiz scheint unumstrittener Rechtsaußen zu sein, während sein Gegenüber eine deutlich defensivere Ausrichtung einnehmen muss. McKennie könnte in dieser Rolle zum Profiteur werden, während Conceiçao den Kürzeren zieht – nicht aufgrund mangelnder Qualität, sondern aufgrund der spezifischen Anforderungen des neuen Systems.
Im defensiven Mittelfeld gilt es, eine Balance zu finden. Locatelli scheint hier die Nase vorn zu haben, während Thuram und Koopmeiners sich noch beweisen müssen. Letzterer steht wohl sogar auf der Verkaufsliste, um frisches Kapital für weitere Transfers zu generieren.
Offensiv: Wen muss Juventus ziehen lassen?
Die Personalie Openda ist angesichts der drohenden Konkurrenz durch Bernardo Silva kaum mehr zu halten. Seine Spielweise passt schlichtweg nicht zu Allegri's Vorstellungen. Auch David, dessen Gehalt dem von Yildiz entspricht, könnte zum Problemkind werden, sollte er in eine Reservistenrolle degradiert werden. Zhegrova könnte hingegen von der Verpflichtung profitieren, da er als flexibler Rechtsaußen wertvolle Dienste leisten könnte, ohne dabei seine Einsatzzeiten zu gefährden.
Die Entscheidung, ob man Miretti und Adzic ziehen lässt, hängt maßgeblich von den Angeboten ab, die Juventus erhält. Eine Leihe könnte eine Option sein, um die Spieler weiterhin im Blick zu behalten, während ein Verkauf kurzfristig frisches Kapital für den Verein freisetzen würde. Die Zeichen stehen jedenfalls auf einem umfassenden Umbruch im Kader der Juventus Turin.
Die Verpflichtung von Bernardo Silva ist zweifellos ein Coup für die Bianconeri. Doch der Preis dafür könnte hoch sein – in Form von verpassten Chancen für junge Talente und dem Abgang etablierter Spieler. Ob Allegri in der Lage sein wird, die neuen Kräfte optimal zu integrieren und ein schlagkräftiges Team zu formen, wird sich zeigen.
