Belgien zur wm: nur ein bundesliga-profi im kader!
Ein Schock für die deutsche Fußball-Bundesliga: Für die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada hat Belgien lediglich einen Spieler aus der Liga dabei. Arthur Theate von Eintracht Frankfurt ist der einzige Vertreter der Bundesliga im 26-köpfigen Kader, den Bondscoach Rudi Garcia am Freitag bekannt gab.

Die stars der „red devils“ bleiben
Trotz der überraschend geringen Anzahl an Bundesliga-Legionären präsentiert Belgien ein starkes Aufgebot. Torwart-Ikone Thibaut Courtois, der Routinier im Mittelfeld Kevin De Bruyne und der stets torgefährliche Romelu Lukaku, der in Neapel seine Schuhe schnürt, gehören erwartungsgemäß zum Ensemble. Die Fans dürfen sich also auf die bewährte Weltklasse-Abwehr und das offensive Feuerwerk verlassen.
Die Auslosung war kulant gewesen: Belgien startet als Favorit in Gruppe G und trifft auf Ägypten (15. Juni), den Iran (21. Juni) und Neuseeland (27. Juni). Die Vorbereitung auf das Turnier wird durch zwei Testspiele gegen Kroatien (2. Juni) und Tunesien (6. Juni) intensiviert. Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob die geringe Vertretung aus der Bundesliga ein Zeichen für eine generelle Abwanderung belgischer Talente ist oder lediglich eine Folge der aktuellen Formkurve der Spieler.
Theate, der in Frankfurt eine solide Saison spielte, muss nun beweisen, dass er auch auf internationalem Niveau bestehen kann. Seine Leistungen werden unter besonderer Beobachtung stehen, nicht nur von den belgischen Fans, sondern auch von Bundesliga-Scouts, die möglicherweise in ihm ein neues Talent entdeckt haben. Die Entscheidung von Garcia wirft ein Schlaglicht auf die Entwicklung des belgischen Fußballs und die Konkurrenzfähigkeit der Bundesliga im internationalen Vergleich.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nur ein Spieler aus der Bundesliga im WM-Kader Belgiens. Ein Wert, der in den vergangenen Jahren deutlich höher war. Ob dies ein vorübergehendes Phänomen ist oder den Beginn einer neuen Entwicklung markiert, wird die Zukunft zeigen. Fest steht: Der Druck auf Theate ist enorm, die Erwartungen hoch.
