Belgien am abgrund: experten wettern nach neuerlicher blamage!
Brüssel zittern! Nach dem schmeichelhaften Unentschieden gegen Ägypten steht Belgien vor dem sportlichen Aus bei der WM 2026. Die Kritik an der Leistung der „Roten Teufel“ ist unerbittlich und kommt von den eigenen Reihen sowie von internationalen Experten.
Die schwächste gruppe der wm?
Toby Alderweireld, der ehemalige Nationalspieler, ließ seiner Enttäuschung freien Lauf. „Diese Gruppe mit Iran, Neuseeland und Ägypten ist die schwächste der Weltmeisterschaft. Da musst du eigentlich Erster werden!“, wetterte er gegenüber Het Laatste Nieuws. Die Worte des Routiniers treffen den Nagel auf den Kopf: Belgien hat es versäumt, in einer vermeintlich leichten Gruppe zu dominieren. Das torlose Remis gegen den Iran, nach dem bereits fragwürdige Stimmen laut geworden waren, hat die Situation nur noch verschärft.
Die Anfangsoffensive gegen den Iran ließ zwar Hoffnung aufkommen, doch daraus resultierten kaum Torchancen, die dann auch noch von Lukaku und Co. vergeben wurden. Es ist ein Muster, das sich immer wiederholt – eine vermeintlich starke Mannschaft, die es aber nicht schafft, ihre Überlegenheit in Tore umzuwandeln.

Ibrahimovics harsche worte
Die Kritik über die Landesgrenzen hinaus wurde noch schärfer. Roy Keane, die englische Legende, bezeichnete das Unentschieden schlichtweg als „Müll“. „Belgien hatte offensichtlich ein paar wirklich gute Chancen, aber das Niveau von Passspiel, Bewegung und Entscheidungsfindung war miserabel. Die Spieler wirkten unkonzentriert und haben elementare Fehler gemacht.“
Doch der wohl ungewöhnlichste Kommentar kam von Zlatan Ibrahimovic, der als Analyst bei FOX Sports im Einsatz war. Er gestand im TV, in der ersten Halbzeit fast eingeschlafen zu sein und in der zweiten Hälfte „richtig geschlafen“ zu haben. „Wenn sie glauben, sich aufgrund der Namen auf ihrem Shirt zu qualifizieren, irren sie sich. Du musst dir das verdienen.“ Seine ironische Bemerkung, untermalt durch Schnarchgeräusche im Studio, traf die Stimmungslage perfekt. Es ist eine Demütigung für eine Mannschaft, die einst als eines der größten Talente der Welt galt.

Hoffnungsschimmer oder selbsttäuschung?
Trotz der angespannten Lage versuchen die Verantwortlichen, Ruhe zu bewahren. Keeper Thibaut Courtois zeigte sich überzeugt, „dass wir gegen Neuseeland dieses Quäntchen Glück und diese Magie finden werden – und dass die echten Roten Teufel zum Vorschein kommen“. Ein schöner Wunsch, aber ob er sich erfüllt, bleibt abzuwarten. Lukaku schlug in dieselbe Kerbe: „Wir dürfen nicht auf die Stimme von außen hören. Wir haben eine weitere Chance.“
Die Wahrheit ist: Belgien steht mit dem Rücken zur Wand. Das Team muss sich jetzt einen Kämpfergeist beweisen, der bisher völlig abwesend war. Gegen Neuseeland am Samstag (5 Uhr, live im Sport1-Ticker) gilt es, zu punkten – andernfalls winkt das frühe Aus, so bitter es auch sein mag. Die Erinnerungen an das schmerzliche Ausscheiden bei der WM 2022 in Katar sollten als Warnung dienen, nicht als Alibi.
Die Zeit der großen Versprechungen ist vorbei. Jetzt zählen nur noch Taten. Und die bisherigen Taten der belgischen Nationalmannschaft sind bestenfalls enttäuschend.
