Becker schwärmt von djokovic: "schatzi" als vorbild für die "etwas älteren herren"
Wimbledon fiebert dem Höhepunkt entgegen, und inmitten der Dramen auf dem Centre Court gibt es eine Äußerung, die für Gesprächsstoff sorgt: Boris Becker hat Novak Djokovic, seinen ehemaligen Schützling und langjährigen Freund, überschwänglich gelobt. Der "Schatzi", wie sich die beiden seit ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit von 2013 bis 2016 liebevoll nennen, ist für Becker eine Inspiration – und das nicht nur für Tennis-Fans.

Djokovic feiert historischen sieg in fünf sätzen
Der Serbe kämpfte sich in einem epischen Viertelfinal-Duell gegen Félix Auger-Aliassime durch. Das Match endete nach 5 Stunden und 15 Minuten mit 7:6 (12:10), 3:6, 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (10:4) zugunsten Djokovics. Ein Kraftakt, der dem 39-Jährigen den Weg ins Halbfinale ebnete und Becker zu einer enthusiastischen Reaktion auf seinem X-Account veranlasste. "Es ist einfach bemerkenswert, dass ein 39-jähriger Spieler so spielen kann! 2:1 für Schatzi, völlig unabhängig vom Ausgang, und das ist definitiv nichts Persönliches gegen FAA!", twitterte der ehemalige Wimbledon-Champion.
Die Freundschaft zwischen Becker und Djokovic ist legendär, geprägt von gemeinsamen Triumphen und einer einzigartigen Verbundenheit. Doch Becker ging noch weiter in seiner Lobeshymne. "Ehrlich gesagt, das ist unmöglich. Djokovic gewinnt in fünf Sätzen in 5:15 Stunden gegen Auger-Aliassime. Ein Meilenstein von so vielen!" Die Worte des Deutschen zeugen von tiefem Respekt für Djokovics Ausdauer und Spielstärke.
Becker machte es noch deutlicher: "Du bist eine Inspiration für alle etwas älteren Männer da draußen! Halte deinen Traum am Leben und mach das Unmögliche möglich, Schatzi!" Ein Aufruf an alle, die sich von ihrem Alter nicht unterkriegen lassen wollen, sondern ihre Ziele weiterhin verfolgen.
Im Halbfinale trifft Djokovic nun auf Jannik Sinner, den Titelverteidiger und aktuelle Nummer 1 der Welt. Das Aufeinandertreffen wird zweifellos eine Zerreißprobe, besonders wenn man bedenkt, dass Sinner Djokovic im letzten Jahr in Wimbledon in drei Sätzen besiegte. Das letzte Duell, das Halbfinale der Australian Open, konnte Djokovic jedoch für sich entscheiden. Die Spannung ist kaum auszuhalten.
Die Wimbledon-Bühne ist bereitet, und Djokovic, unterstützt von der unerschütterlichen Bewunderung seines "Schatzis" Becker, will Geschichte schreiben. Der Serbe demonstrierte eindrucksvoll: Das Alter ist nur eine Zahl, wenn der Wille stark genug ist.
