Bayern-jubel getrübt: kimmichs traurige worte nach meistertriumph
Die Freude über den erneuten Meistertitel des FC Bayern ist getrübt. Während die Fans in der Allianz Arena Party feiern, offenbarte Joshua Kimmich im DAZN-Interview eine schmerzliche Nachricht, die den Jubel dämpft: Der Ausfall von Serge Gnabry wiegt schwer.
Die kabine ohne ihren stimmungsmacher
Der Triumph gegen den VfB Stuttgart, der mit 4:2 die Meisterschaft sicherstellte, hätte eigentlich ein Grund zum ungestümen Feiern sein sollen. Doch Kimmichs Gesichtsausdruck verriet eine andere Geschichte. Als er nach dem „Partybeauftragten“ gefragt wurde, wich das Lächeln einer Besorgnis. „Eigentlich ist der Serge dafür verantwortlich, dass in der Kabine Stimmung herrscht“, so Kimmich, „aber der fällt uns im Moment leider aus.“
Der Verlust Gnabrys ist für den Kapitän nicht zu unterschätzen. „Der fehlt uns natürlich extrem, in der Kabine, auf dem Feld“, betonte Kimmich. „Das ist echt ein sehr, sehr großer Verlust.“ Die Verletzung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, nachdem bereits Kingsley Coman ausfiel und die Bayern nun vor einer Mammutaufgabe stehen, um die verletzungsbedingten Ausfälle zu kompensieren.

Sorgen vor der wm und den weiteren titelkämpfen
Kimmich äußerte zudem seine Sorge über den Ausfall Gnabrys im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft. „Als Spieler und als Mensch werden wir Serge sehr vermissen. Diese Zwangspause wird uns extrem wehtun.“ Die Befürchtung ist, dass Gnabry den Rest der Saison verpassen könnte, einschließlich des wichtigsten Turniers des Jahres. Sein Abriss der Adduktoren im rechten Oberschenkel, der sich beim Elfmeter-Training ereignete, ist ein schwerer Schlag für die Münchner.
Obwohl die Meisterschaft bereits in den Büchern steht, will der FC Bayern auch im DFB-Pokal und in der Champions League erfolgreich sein. Die Spieler wollen nun erst einmal die Meisterfeier genießen, bevor sie sich voll und ganz auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren. „Ich glaube, wir sitzen in unserer Playerlounge noch ein bisschen zusammen“, erklärte Kimmich. „Wir haben ja noch ein paar Ziele in dieser Saison.“ Die Frage ist, ob die verletzungsgeplagte Mannschaft in der Lage sein wird, diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, ohne ihre Schlüsselspieler.
Die Abwehr ist nun gefordert, die entstandene Lücke zu füllen und die Bayern-Dominanz in Europa fortzusetzen. Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber der FC Bayern ist bekannt für seine Widerstandsfähigkeit.
