Bayern münchen zeigt barca, wer der boss ist – champions-league-finale in sicht!

München brodelt! Nach dem hart erkämpften 1:1 gegen den FC Barcelona im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals glauben die Frauen des FC Bayern nun ernsthaft an den Einzug ins Finale in Oslo. Ein Resultat, das mehr als nur ein Unentschieden ist – es ist eine Kampfansage an den vermeintlichen Klassenunterschied.

Die defensive hält stand, der angriff überrascht

Die defensive hält stand, der angriff überrascht

Es ist kaum zu fassen, wie sich die Zeiten geändert haben. Noch vor einem halben Jahr kassierte Bayern eine 1:7-Demütigung in Barcelona. Doch diese Pleite scheint die Roten nur gestärkt zu haben. Was im Münchner Stadion für Aufsehen sorgte, war nicht nur die umstrittene Ampelkarte gegen Franziska Kett und José Barcala, sondern vor allem die taktische Flexibilität und der unbändige Wille der Bayern-Elf. Das 4-5-1 System, das von Trainer Alexander Wehrle einstudiert wurde, ließ Barcelonas Weltklassespieler um Alexia Putellas kaum Luft zum Atmen. Momoko Tanikawa, Georgia Stanway und Bernadette Amani bildeten ein unüberwindbares Zentrum, während Klara Bühl und Linda Dallmann auf den Außenverteidigerpositionen Rückwärtsbewegung betrieben, wenn es die Situation erforderte.

Ewa Pajor brachte die Bayern in Führung, nachdem Pernille Harder bereits eine erste Chance vergeben hatte. Doch Barcelona konterte schnell und egalisierte das Spielgeschehen. Der entscheidende Moment kam dann durch Franziska Kett, die als Linksverteidigerin überraschend mit einem präzisen Schuss das 1:1 markierte. Ein Tor, das nicht nur für den Ausgleich sorgte, sondern auch die Moral der gesamten Mannschaft beflügelte. Die Tatsache, dass Kett später vom Platz musste, schmälert an dieser Leistung nichts.

„Wir können sehr stolz sein“, sagte Giulia Gwinn nach dem Spiel. „Wir haben es geschafft, mutiger aufzutreten und unser Spiel durchzuziehen.“ Der Schlüssel zum Erfolg, so Gwinn, liege darin, zu akzeptieren, dass man gegen Barcelona nicht allzu viel Ballbesitz haben werde, aber die Momente, in denen man den Ball habe, optimal zu nutzen. Bianca Rech, die Bayern-Direktorin, lobte das Team in den höchsten Tönen: „Barcelona ist eine Weltklasse-Mannschaft, und wie wir gegen diese Mannschaft bestanden haben, ist natürlich beachtenswert.“

Harder: