Bayern München kracht in Piräus ab! Göttergeschenk für Olympiakos!
Schock für die bayern: klare niederlage in griechenland
Nur zwei Tage nach dem packenden Sieg gegen Baskonia Vitoria-Gasteiz mussten die Basketballer der Bayern in Piräus eine deutliche Niederlage hinnehmen. Olympiakos Piräus demonstrierte eine beeindruckende Leistung und schickte das Team von Svetislav Pesic mit 95:80 (49:47) zurück nach München. Für die Bayern war es bereits die neunte Heimniederlage gegen die Griechen in der Euroleague-Historie. Die Stimmung im griechischen Lager war euphorisch, während die Bayern-Fans enttäuscht schlucken mussten.
Personalsorgen belasten die münchner
Die Situation wurde durch die Ausfälle von zwei wichtigen Spielern noch verschärft. Stefan Jovic und Kapitän Vladimir Lucic fehlten verletzungsbedingt im Aufgebot. Lucic zog sich bei dem Sieg gegen Baskonia muskuläre Probleme zu, während Justus Hollatz weiterhin unter einer leichten Kopfverletzung leidet. Das Fehlen dieser Schlüsselspieler im Team von Pesic war spürbar und trug zur erschwerten Aufgabe bei. Zwei Aufbauspieler fielen also aus, was die Rotation stark einschränkte.
Einbruch im dritten viertel katastrophal
Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit kam die Bayern-Mannschaft im dritten Viertel völlig aus dem Konzept. Die Griechen nutzten die Fehler der Bayern geschickt aus und erhöhten den Druck. Ein 14:24-Rückstand in diesem Viertel war der Beginn des Untergangs. Die Bayern verloren den Ball viel zu oft, was zu einfachen Gegenangriffen der Gastgeber führte. Die 21 Ballverluste am Ende verdeutlichen die deutlichen Schwächen im Spiel der Bayern.
Pesic: „defensive war nicht stabil“
Trainer Svetislav Pesic war sichtlich frustriert nach dem Spiel. „Wir waren nicht konstant stabil in der Defensive. Das war nicht so, wie wir es wollten, gerade im 3. Viertel gegen das ‘Pick 'n' Roll‘ von Piräus“, erklärte er nach der Partie. Der erfahrene Coach weiß, dass an der Abwehrarbeit gearbeitet werden muss, um in der Euroleague erfolgreich zu sein. Die fehlende Konstanz war ein entscheidender Faktor für die Niederlage.
Obst als lichtblick, aber nicht genug
Trotz der deutlichen Niederlage konnte Andreas Obst als bester Bayern-Werfer mit 21 Punkten überzeugen. Seine Leistung war zwar lobenswert, konnte jedoch den Gesamterfolg nicht retten. Die anderen Bayern-Spieler fanden kaum in Tritt und konnten nicht an Obsts Leistung anknüpfen. Ein Klassenunterschied, wie Magenta-Kommentator Lukas Schönmüller feststellte, war deutlich erkennbar.
Bundesliga-sieg für ludwigsburg
Während die Bayern in Piräus Federn lassen mussten, konnten die MHP Riesen Ludwigsburg einen deutlichen Erfolg verbuchen. Sie gewannen ihr Auswärtsspiel in Bamberg mit 100:79. Demarcus Demonia war mit 25 Punkten der beste Werfer der Bamberger, während Traveon Buchanan mit 24 Punkten für Ludwigsburg glänzte. Ein kleiner Lichtblick für den deutschen Basketball an einem enttäuschenden Abend für die Bayern.