Bayern demütigt real: kane schreibt geschichte im bernabéu!

Madrid bebte, und zwar nicht nur wegen der beeindruckenden Kulisse im Estadio Santiago Bernabéu. Der FC Bayern München hat im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League ein überraschend einseitiges Spiel gegen Real Madrid mit 2:1 (1:0) für sich entschieden und die spanische Königsklasse vor eine schwere Aufgabe im Rückspiel gestellt. Ein historischer Abend für die Roten!

Neuer glanz auf bayerischer seite

Neuer glanz auf bayerischer seite

Die lange Durststrecke gegen die Blancos ist damit jäh beendet. Seit 2001 hatte der FC Bayern nicht mehr in Madrid gewonnen – eine fast schon ewig wirkende Zeit. Doch am Dienstagabend präsentierte sich ein Bayern-Team, das sich nicht einschüchtern ließ und von Anfang an entschlossen aufspielte. Vincent Kompanys Taktik ging auf, und die Defensive stand dem Angriff in nichts nach.

Luis Díaz brachte die Bayern in der 41. Minute in Führung, aber der wahre Moment des Spiels folgte nur 20 Sekunden nach Wiederanpfiff. Harry Kane, der Stürmerstar, ließ keine Zeit und erhöhte auf 2:0. Dieser Treffer ist nicht nur ein Tor, sondern ein Quantensprung in die Geschichte der Champions League: Laut Opta ist es das zweitfrüheste Tor zur zweiten Halbzeit in einem K.o.-Spiel überhaupt. Ein Blitzstart, der die Madrilenen völlig aus dem Konzept brachte.

Manuel Neuer, der mit seinen 40 Jahren immer noch eine Bank im Tor der Bayern ist, demonstrierte einmal mehr seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Eine sensationelle Parade gegen Kylian Mbappé in der 66. Minute hielt Real in Schach, und selbst als Mbappé in der 74. Minute den Anschlusstreffer erzielte, war es zu spät, um das Blatt zu wenden. Benedikt Höwedes schwärmte im Prime Video-Kommentar: „Was Manu da abliefert, ist einfach Wahnsinn!“

Die Abwesenheit von Aurélien Tchouaméni, der im Rückspiel aufgrund einer gelben Karte fehlen wird, wird Real zusätzlich zu schaffen machen. Das Hinspiel in München am 15. April verspricht ein weiteres Feuerwerk zu werden, aber die Bayern haben nun alle Trümpfe in der Hand. Die Weichen für das Halbfinale sind gestellt – und der Traum vom „Finale dahoam“ in Budapest lebt weiter.