Bayern blamiert sich: strafe nach fan-exzess gegen real!

München bebt! Der FC Bayern muss tief in die Tasche greifen, nachdem die UEFA nach dem Champions-League-Krimi gegen Real Madrid empfindliche Strafen verhängt hat. Die Eskalation im Viertelfinal-Rückspiel, bei der Fans den Rasen stürmten und Journalisten verletzt wurden, hat dem deutschen Rekordmeister eine teure Lektion beschert.

Hohe kosten für bayern-euphorie

Die UEFA verhängte insgesamt eine Strafe von 89.625 Euro. 40.000 Euro dafür, dass Fans den Innenraum betraten und dabei mehrere Medienvertreter in den Wirbel zogen. Ein besonders bitterer Punkt sind weitere 30.000 Euro für die Verbreitung einer „für eine Sportveranstaltung unzulässigen Botschaft“ – vermutlich beziehen sich diese auf Anti-UEFA-Banner, die im Stadion geschwenkt wurden. Hinzu kommen 14.000 Euro für blockierte öffentliche Durchgänge sowie 5.625 Euro für das Werfen von Gegenständen auf das Feld.

Die Fan-Dachorganisation Club Nr. 12 entschuldigte sich bereits für die Vorfälle, betonte aber, es habe sich nicht um einen kompletten Platzsturm gehandelt, sondern um eine impulsive Reaktion in der Hocherhitzung. Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen relativierte ebenfalls, sprach von „Euphorie“ und betonte, dass die Situation außer Kontrolle geraten sei. Doch die UEFA blieb unerbittlich und warf dem FC Bayern „Störung durch Zuschauer“, „Blockierung öffentlicher Wege“, das „Werfen von Gegenständen“ und die „Übermittlung einer für eine Sportveranstaltung ungeeigneten Botschaft“ vor.

Halbfinal-ticket nicht gefährdet

Halbfinal-ticket nicht gefährdet

Erfreulich für die Bayern-Fans: Ein Zuschauer-Ausschluss im bevorstehenden Halbfinale gegen Paris Saint-Germain steht nicht zur Debatte. Die UEFA scheint sich hier auf eine finanzielle Sanktion zu beschränken, um den Verein zu bestrafen, ohne die Stimmung im Stadion unnötig zu belasten.

Das Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid war ohnehin ein Nervenkitzel gewesen. Michael Olise traf in der Nachspielzeit (90.+4) zum 4:3-Siegtreffer, was die Fans in Ekstase auflaufen ließ. Der Jubel eskalierte jedoch, als Anhänger über die Werbebanden liefen und die Spieler anstürmten, wobei leider mehrere Journalisten zu Schaden kamen. Die Bilder von verletzten Fotografen und Reportern gingen um die Welt und stellten den FC Bayern in ein schlechtes Licht.

Die Strafe der UEFA ist ein deutliches Zeichen: Solches Verhalten wird nicht toleriert. Ob der FC Bayern aus dieser Erfahrung die richtigen Lehren zieht und in Zukunft für mehr Ordnung im eigenen Stadion sorgt, bleibt abzuwarten. Die nächste Aufgabe: Das Halbfinale gegen Paris. Hier müssen die Spieler zeigen, dass sie sich trotz der finanziellen Strafe und dem Imageschaden auf den sportlichen Erfolg konzentrieren können.