Bayer Leverkusen schlägt Werder Bremen mit 3:2 – Bittere Niederlage für die Bremerinnen
Standdatum: 2. Oktober 2026. Autorinnen und Autoren: Petra Philippsen Audio Werders Stürmerin Isabella Jaron konnte gegen Bayer Leverkusen keinen Treffer beisteuern. Bild: Imago | DeFodi Images
Bitterer Abend in Leverkusen
Nach 45 Minuten lagen die Bremer Bundesligistinnen mit 2:0 in Leverkusen vorne. Doch in der zweiten Halbzeit zeigte Werder ein anderes Gesicht und kassierte drei Gegentore. Am Ende verharrten sie da auf dem Rasen, die Köpfe gesenkt, die Enttäuschung in ihre Gesichter geschrieben. Werder Bremen stand nach so gutem Start mit leeren Händen da.

1:1 gegen Stuttgart: Ein Shimada-Tor reicht Werder nicht zum Sieg
Die Bremer Fußballerinnen sind knapp an ihrem vierten Saisonsieg vorbeigeschrammt. Obwohl Mei Shimada Werder in Führung brachte, mimte der VfB noch den Spielverderber. Dass ihnen dieser vermeintlich schon sichere Sieg aus den Händen geglitten war, umso mehr. Eine 2:3-Niederlage nach einer 2:0-Führung – die Bremerinnen konnten es nach dem Abpfiff kaum fassen.

Werder-Profi Juliane Wirtz bei DAZN Durch Elfmeter in Führung
Denn eigentlich hatte die Partie für die Bayer-Spielerinnen mit einem bittereren Moment begonnen, bevor sie in Rückstand gerieten. In der 24. Minute war Torhüterin Rafaela Borggräfe herausgelaufen und mit Werder-Kapitänin Michelle Ulbrich zusammengeprallt. Beide mussten behandelt werden, für Borggräfe ging es nicht weiter. Doch die Torhüterin sah Gelb und hatte zudem mit ihrer Aktion einen Elfmeter für Werder verursacht.

Sieg im Nordderby: Werders Fußballerinnen schlagen den HSV
Vor knapp 27.000 Zuschauern im Weser-Stadion besiegten die Bremerinnen die Rivalinnen aus Hamburg mit 1:0. Isabella Jaron erzielte das entscheidende Tor. In der 54. und 56. Minute brachte Cornelia Kramer Bayer plötzlich wieder ins Spiel. Erst durch ein Abstaubertor, dann einen Kopfball nach einer Ecke – die Bremerinnen waren sichtlich geschockt. Alles wieder offen, der schöne Vorsprung verspielt.

Bayer setzt den 3:2-Schlusspunkt
Wie ausgewechselt traten sie in der zweiten Halbzeit auf, wirkten auf einmal unsicher in der Defensive und den Zweikämpfen. Bayer war obenauf und legte durch den Treffer von Lobke Loonen in der 81. Minute nach.