Baumgarts fehlentscheidungen: reif schießt hart gegen ex-union-coach
Ein Schock für alle Fußballfans: Marcel Reif hat in seiner Sendung „Reif ist Live“ scharfe Kritik an Steffen Baumgarts Arbeit als Trainer von Union Berlin geübt. Seine Worte lassen aufhorchen und werfen ernsthafte Fragen nach den Gründen für die jüngsten sportlichen Rückschläge auf.

Die kader-entfaltung blieb aus
Reif ließ wenig Zweifel daran, dass Baumgart es versäumt habe, das Potenzial seines Kaders vollständig auszuschöpfen. „Aus dem Kader wurde nicht rausgeholt, was drin ist“, so der Sky-Experte unmissverständlich. Das ist eine schwere Anschuldigung, die die Leistungen der Mannschaft unter Baumgarts Führung in Frage stellt. Die Frage, die sich nun stellt: Warum konnte Baumgart die Spieler nicht optimal einsetzen?
Ein Detail, das oft übersehen wird, ist die taktische Flexibilität. Baumgart schien sich zu sehr auf eine bestimmte Spielweise zu versteifen, auch wenn die Gegner dies offensichtlich konterten. Die Mannschaft wirkte dadurch oft vorhersehbar und konnte sich schwer an veränderte Spielsituationen anpassen. Ein Trainerteam muss in der Lage sein, schnell auf neue Gegebenheiten zu reagieren – und hier, so Reif, habe Baumgart deutliche Schwächen gezeigt.
Die Zahlen sprechen ebenfalls für sich. Union Berlin erzielte in der Rückrunde deutlich weniger Tore als in der Hinrunde. Die Defensive wurde anfälliger, und die Abstimmung zwischen Abwehr und Angriff ließ nach. Ob dies allein auf Baumgarts Verantwortung zurückzuführen ist, mag diskutiert werden. Doch Reifs Kritik am Fehlen einer klaren Spielphilosophie und an der mangelnden taktischen Anpassungsfähigkeit ist schwer zu widerlegen.
Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen Reifs deutliche Worte für Union Berlin und dessen zukünftige Trainerwahl haben werden. Fest steht: die Analyse des Experten hat die Diskussion um Baumgarts Zeit im Berliner Verein neu entfacht und die Fans zum Nachdenken angeregt.
