Bassino steht wieder auf skiern: comeback nach horror-verletzung
Fünf Monate nach ihrer Knie-Fraktur meldet sich Marta Bassino zurück. Die Italienerin teilte ihre ersten Schwünge auf Schnee – ein Foto, das Hoffnung macht.
Die 30-Jährige hatte sich im Oktober im Training den Schienbeinkopf gebrochen und das Innenband gerissen, noch bevor das erste Rennen der Saison losging. Olympia im eigenen Land? Fehlanzeige. Die WM-Läuferin musste komplett passen, während ihre Kolleginnen um Crystal-Globen kämpften.
Erste schwünge nach fünfmonatiger zwangspause
In ihrer Instagram-Story postete Bassino ein Bild mit dem Physio-Team, das sie seit der Diagnose begleitet. „Die, die sich seit fünf Monaten jeden Tag um mich und mein Knie kümmern“, schrieb sie. Die Botschaft: Das Comeback hat begonnen, auch wenn kein Termin für ein Weltcup-Debüt feststeht.
Für die Skifans ist das ein Seitenhieb auf die Verletzungsmisere des italienischen Teams. Bassino galt als Medaillenkandidin auf der Piste, wo sie 2021 in Cortina WM-Gold im Riesenslalom holte. Jetzt muss sie erst einmal die Kreuzbänder stabilisieren und die Muskelmasse zurückerobern.TAG9 Technisch gesehen könnte Bassino
Die saison 2025/26 rückt in den fokus
Die Zahlen sprechen für sich: Seit 2020 fuhr sie zehn Podestplätze im Riesenslalom ein, drei Siege. Ihre Abwesenheit kostete das Azzurri-Team wertvolle Punkte im Nationencup. Die Konkurrenz um Petra Vlhová und Mikaela Shiffrin raste ohne sie davon.
Bassinos Rückkehr ist ein Reminder: Skirennsport ist kein Sprint, sondern ein Marathon der Nerven. Die nächsten Monate entscheiden, ob sie 2026 wieder ganz oben steht – oder ob das Knie noch einmal Nein sagt.
