Basler kritisiert werder bremen scharf: droht der abstieg?

Mario basler lässt kein gutes haar am sv werder bremen

Mario Basler, der ehemalige Nationalspieler, hat sich in drastischen Worten über den aktuellen Zustand des SV Werder Bremen geäußert. Im Interview mit SPORT1 kritisierte er sowohl die Mannschaft als auch die sportliche Führung. Der Blick auf die Bundesligatabelle bereitet ihm große Sorgen.

„Sch<strong><em>-fußball“ und berechtigte tabellenposition

„Sch-fußball“ und berechtigte tabellenposition

„So vieles. Die Mannschaft spielt Sch*-Fußball, schlechten Fußball. Und wenn man analysiert, was sie bis jetzt gespielt haben, stehen sie berechtigterweise da, wo sie stehen“, so Basler unmissverständlich. Er sieht die aktuelle Spielweise als Hauptproblem und stellt die Frage, wie die Mannschaft aus dieser Negativspirale ausbrechen kann.

Abstiegsangst und personalsorgen

Werder Bremen befindet sich mit Platz 15 und nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz in einer prekären Lage. Basler befürchtet, dass die vielen Verletzten die Situation noch verschärfen könnten. „Wenn es mit den Verletzten so bleibt – und sie weiter nicht zurückkommen – dann glaube ich, wird Werder Bremen ein Problem kriegen. Die Tendenz zeigt im Moment ganz klar, dass sie gegen den abstieg spielen – und dass sie vielleicht auch absteigen“, warnte der Experte.

Daniel thioune vor schwieriger aufgabe

Der neue Trainer Daniel Thioune steht vor einer enormen Herausforderung. Basler äußerte sich skeptisch: „Schwierig, besonders wenn der keine Erfahrung hat.“ Die vielen Ausfälle in der Innenverteidigung – Niklas Stark, Maximilian Wöber und Amos Pieper fallen aktuell aus – machen die Aufgabe noch komplizierter.

Fritz in der kritik: fehlende führung

Auch Clemens Fritz, der Geschäftsführer Profifußball, zog die Kritik auf sich. Basler bemängelte dessen mangelnde Einmischung und fehlende Führungsstärke: „Meines Erachtens musst du als Geschäftsführer auch mal eingreifen. Du musst dich ja auch mal zu Wort melden. Du musst auch mal auf die Mannschaft losgehen. In Bremen ist halt alles familiär. Alles ist ruhig.“

Boniface-transfer: fehlentscheidung

Basler kritisierte auch die Transferpolitik des Vereins, insbesondere die Verpflichtung und das anschließende Scheitern des Leihgeschäfts von Victor Boniface: „Ich habe mich sowieso gefragt, wer auf die Idee gekommen ist, Boniface zu holen. Der passt einfach nicht nach Bremen. Also ich fand die Verpflichtung überhaupt nicht gut.“

Appell an die mannschaft und die fans

Trotz der düsteren Aussichten appelliert Basler an die Mannschaft und die Fans, zusammenzuhalten. „Mit Unentschieden und Angsthasenfußball kommst du nicht weiter. Die Werder-Bremen-Fans haben es verdient, in der Bundesliga zu bleiben“, schloss er mit einem hoffnungsvollen Ausblick.