Baskonia triumphiert erneut: maccabi trotz großem kampf bezwungen!
Vitoria-Gasteiz – Ein weiteres Kapitel für Baskonia! Das Team aus dem Baskenland ließ auch Maccabi Tel-Aviv keine Chance und feierte einen knappen 101:98 Sieg in einem packenden Duell. Nach zuvor errungenen Erfolgen gegen Hapoel Jerusalem unterstreicht Baskonia einmal mehr seine aktuelle Formstärke.

Ein dramatisches finale entscheidet die partie
Die Begegnung war von Anfang an von einem hohen Anfeuerungsniveau geprägt, mit beiden Teams, die sich durch ihre offensive Spielweise auszeichnen. Doch es war der dritte Viertel, der das Spiel entscheidend wendete. Baskonia präsentierte eine beeindruckende Leistung und erzielte einen 40:19-Teiler, der den Grundstein für den Sieg legte. Zwar kämpfte Maccabi bis zum Schluss verbissen, konnte aber das Momentum nicht mehr zurückgewinnen.
Tim Luwawu-Cabarrot war mit 21 Punkten und einer Wertung von 26 der herausragende Spieler auf Baskonia-Seite. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Markquis Nowell, der im entscheidenden Moment das Spiel gedreht hat – unterstützt durch die präzisen Würfe von Markus Howard, der seine Treffsicherheit unter Beweis stellte.
Die israelische Antwort kam zu spät. Obwohl Looney Walker, Jimmy Clark und Roman Sorkin für Maccabi glänzten, reichte ihre Leistung nicht aus, um den Rückstand auszugleichen. Clark war mit 26 Punkten der beste Werfer der Gäste, doch er konnte Baskonias insgesamt ausgeglichenere Leistung nicht kontern.
Der Beginn des Spiels versprach ein offenes und torreiche Angelegenheit. Trent Forrest markierte den Auftakt mit zwei Dreiern, auf die Looney Walker mit drei erfolgreichen Würfen antwortete. Maccabi übernahm kurzzeitig die Führung, doch Baskonia stabilisierte sich und glich aus. Die erste Halbzeit endete mit einem knappen Vorsprung für Maccabi (44:53).
Nach der Pause folgte ein fulminantes Comeback von Baskonia. Ein 8:0-Lauf brachte das Momentum auf die Seite der Basken. Roman Sorkin sorgte für einige Probleme in der baskischen Defensive, doch Markquis Nowell zeigte auf beiden Seiten des Feldes eine außergewöhnliche Leistung und brachte sein Team in Führung. Ein 14:2-Teiler im dritten Viertel besiegelte die Wende (84:72).
Das letzte Viertel war geprägt von Spannung und wechselnden Führungen. Maccabi kämpfte verbissen und verkürzte den Rückstand auf nur noch vier Punkte. Doch ein weiterer Dreier von Markquis Nowell erhöhte den Druck und brachte Baskonia auf die Siegerstraße. Zwei Freiwürfe von Tim Luwawu-Cabarrot sorgten schließlich für den endgültigen Ausschlag.
Die Statistik spricht für sich: Baskonia präsentierte sich als das überlegene Team, insbesondere durch die starke Leistung im dritten Viertel. Die Fähigkeit, sich schnell anzupassen und das Spiel zu kontrollieren, war der Schlüssel zum Erfolg.
