Baskonia triumphiert erneut: maccabi nach dramatischer auseinandersetzung bezwungen

Vitoria-Gasteiz bebte, als Baskonia erneut seine Überlegenheit demonstrierte und Maccabi Tel-Aviv mit 101:98 in einem packenden Duell besiegte. Nach dem Erfolg gegen Hapoel Jerusalem setzt der Aufwärtstrend der baskischen Mannschaft fort und bremst die Ambitionen der Israelis, sich im Kampf um die Play-in-Ränge entscheidend zu positionieren.

Ein kampf der offensivkräfte endet in einem furiosen finish

Ein kampf der offensivkräfte endet in einem furiosen finish

Das Spiel versprach ein Feuerwerk zu werden – und es enttäuschte nicht. Zwei der offensiv stärksten Teams der EuroLeague lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, geprägt von schnellen Angriffen und waghalsigen Würfen. Bereits in den ersten Minuten zeigte Trent Forrest von Baskonia seine Klasse, während Looney Walker für Maccabi mit schnellen Punkten antwortete. Die Israelis fanden früh ihren Rhythmus und konnten sich einen Vorsprung von zehn Punkten erarbeiten, bevor Baskonia durch ein gesteigertes Mannschaftsspiel das Blatt wendete.

Doch auch nach dem ersten Viertel blieb Maccabi am Ball und hielt das Spielgeschehen offen. Im zweiten Viertel deuteten sich erste Anzeichen von Nervosität auf beiden Seiten an, mit zahlreichen Ballverlusten und unpräzisen Pässen. Ein 0:8-Lauf der Israelis ließ Baskonia erneut zurückfallen, während Roman Sorkin in der Zone dominierte. Markus Howard kehrte mit einem entscheidenden Dreier zurück auf das Feld und sorgte für neue Hoffnung, doch zur Halbzeit führte Maccabi mit 53:44.

Der entscheidende Wendepunkt im dritten Viertel markierte das Spiel. Baskonia startete mit einem 8:0-Lauf und übernahm die Kontrolle. Markquis Nowell glänzte nicht nur in der Offensive, sondern auch in der Verteidigung und legte den Grundstein für einen beeindruckenden 40:19-Viertelerfolg. Das Ergebnis sprach für sich: 84:72 für Baskonia.

Die Schlussphase war ein nervenaufreibender Krimi. Maccabi kämpfte verbissen um die Wende und verkürzte den Rückstand auf nur noch vier Punkte. Ein weiterer Dreier von Jimmy Clark hielt die Spannung hoch, doch Markquis Nowell traf aus der Distanz und machte die Entscheidung. Ein freier Wurf von Tim Luwawu-Cabarrot besiegelte schließlich den Sieg für Baskonia.

Tim Luwawu-Cabarrot war mit 21 Punkten und einer Wertung von 26 der beste Baskonia-Spieler, während Markquis Nowell mit seiner Energie und seinem Spielwitz das Spiel komplett veränderte. Auf Seiten von Maccabi überzeugten Looney Walker mit 23 Punkten und Jimmy Clark mit 26 Punkten, aber letztendlich war es nicht genug, um die starke Leistung von Baskonia zu kontern. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 101 Punkte für Baskonia, 98 für Maccabi – ein Spiel voller Dramatik und Emotionen.

Die Bilanz zeigt deutlich: Baskonia ist zurzeit in Topform und scheint bereit für eine erfolgreiche Phase in der EuroLeague. Für Maccabi hingegen bedeutet die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die Play-in-Spiele. Die Frage ist, ob sie sich schnell genug erholen können, um ihre Ziele zu erreichen.