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Basketball-WM der Frauen: Deutschland verliert deutlich gegen Spanien und steht vor dem K.O.

Deutschland hat die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen mit einer deutlichen 53:83-Niederlage gegen Spanien eröffnet und damit die Chancen auf eine direkte Qualifikation für das Viertelfinale erheblich geschmälert. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange wirkte gegen die starken Spanierinnen von Beginn an überfordert.

Enttäuschung nach dem Spiel

Die Leistung des DBB-Teams war enttäuschend, wie Star-Spielerin Nyara Sabally in der Mixed Zone deutlich machte: „Was soll man nach so einem Spiel sagen? Es war einfach ein Scheißspiel. Die Offensive und Defensive waren einfach scheiße.“

Besonders im ersten Viertel hatte Deutschland große Probleme. Die Offensive hakt, die Defensive ließ zu wünschen übrig. Nach sechs Minuten lag man bereits mit 10:24 zurück. Bundestrainer Lange kritisierte: „Die Spanierinnen waren in allen Bereichen besser. Speziell das erste Viertel war schwer.“

Obwohl der Bundestrainer eine Auszeit nahm und die Defensive sich kurzzeitig stabilisierte, gelang es Deutschland nie, die Energie der Halle zu nutzen und eine nachhaltige Euphorie zu erzeugen. Die Fans waren zwar bei gelungenen Aktionen anfeuerungsfreudig, eine richtige Stimmung konnte jedoch nicht entstehen.

Offensive Schwächen und Abhängigkeit von Stars

Offensive Schwächen und Abhängigkeit von Stars

Die schwache offensive Leistung bereitet Sorge. Von 62 Wurfversuchen trafen lediglich 18 (29 %). Auch der Dreierwurf blieb ein Problem (4/23, 17,3 %). Deutschland zeigte zudem eine starke Abhängigkeit von den WNBA-Stars Leonie Fiebich (13 Punkte) und Nyara Sabally (10 Punkte).