Basketball löwen stürzen ab: schröders millionen-projekt droht der klassenverlust
Platz 18, zehn Punkte Rückstand, nur noch neun Spiele – die Basketball Löwen Braunschweig balancieren auf dem Abgrund. Dennis Schröder, NBA-Allstar und 85-Prozent-Eigentümer, sieht aus der Ferne, wie sein Millionen-Projekt in sich zusammenbricht.
Der Abstieg wäre nach 31 Jahren Bundesliga-Basketball ein Debakel. Geschäftsführer Nils Mittmann rechnet offen vor: „Wir brauchen mindestens sechs Siege.“ Eine Mammutaufgabe für ein Team, das seit Wochen nichts mehr zusammenbekommt.
Neuzugänge und trainerwechsel retten nichts
Die Löwen reagierten mit dem Karussell. Drei neue Spieler, ein neuer Coach – Ramón Díaz ersetzte Kostas Papazoglou. Der erste Sieg in Frankfurt täuschte. Danach fünf Pleiten, zuletzt das 97:106 gegen Aufsteiger Trier. „Das hat die Stimmung extrem gedrückt“, sagt Mittmann.
Die Defensive ist ein Schweizer Käse. Zu viele Ballverluste, zu wenig Intensität. „Wir müssen auf Bundesliga-Niveau spielen, nicht nur in Phasen“, fordert Mittmann. Es klingt nach einem Appell an Spieler, die längst resigniert haben.

Schröder bleibt, geld auch – aber reicht das?
Der Etat: 6,68 Millionen Euro. Selbst in der ProA würde Volkswagen Bank weiterzahlen, Schröder ebenfalls. Die TV-Einnahmen kollabieren von 300.000 auf 50.000 Euro – ein Schock, aber kein Todesstoß. „Wir würden nahezu unverändert weitermachen“, sagt Mittmann. Der Plan: sofortiger Wiederaufstieg.
Doch Geld allein gewinnt keine Spiele. Die Löwen müssen jetzt liefern, sonst fallen sie – und Schröders Vision von einem deutschen NBA-Zwerg wird zur Saison-Insolvenz.
