Bardghji kämpft zurück: streit und frust bei barça und schweden!

Roony Bardghji, das schwedische Ausnahmetalent, steckt in einer Krise. Nach kaum Einsatzzeiten bei Barcelona und der überraschenden Nicht-Nominierung für die WM durch Schweden-Trainer Graham Potter muss sich der 20-Jährige nun vehement gegen Gerüchte zur Wehr setzen, die ihm einen unsportlichen Ausbruch nach dem WM-Qualifikationssieg gegen Polen vorwerfen.

Die vorwürfe: feierlaune oder fehlende loyalität?

Die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ warf Bardghji vor, sich nach dem Sieg gegen Polen über seine geringe Spielzeit beschwert zu haben, was ihm angeblich die WM-Teilnahme gekostet habe. Trainer Potter wischte den Vorfall zunächst unter den Teppich, betonte aber, dass andere Spieler derzeit die Nase vorn hätten. Doch Bardghji lässt sich nicht mundtot machen. In einem Interview mit „Expressen“ stellt er klar: „Ich habe mich entschieden, nichts dazu zu sagen, dass ich nicht für die Weltmeisterschaft ausgewählt wurde, weil ich verstanden habe, dass es die Entscheidung des Trainers war.“

Das ist ein deutliches Statement, das zeigt, dass Bardghji sich nicht mit der Situation abfindet. Er betont, die Entscheidungen seiner Trainer stets respektiert zu haben, unabhängig davon, ob er damit einverstanden ist oder nicht. Die Gerüchte, die ihm einen unkontrollierten Ausbruch vorwerfen, weist er entschieden zurück: „Ich war sehr glücklich und stolz, dass wir uns für die Weltmeisterschaft qualifiziert haben, auch wenn ich nicht auf dem Platz stand.“

Barcelona-boss laporta schießt gegen real zurück

Barcelona-boss laporta schießt gegen real zurück

Neben Bardghjis persönlicher Situation gibt es auch Schlagzeilen rund um seinen Verein. Barça-Boss Joan Laporta hat in einer scharfen Ansprache Real Madrid und Präsident Florentino Pérez attackiert. Er wirft Real vor, mit den Negreira-Vorwürfen von eigenen Problemen abzulenken – ein Seitenhieb, der die ohnehin angespannte Rivalität zwischen den beiden Klubs weiter anheizt.

Auch sportlich läuft es für Bardghji nicht optimal. Unter Trainer Hansi Flick kommt er in dieser Saison im Schnitt nur auf 16 Minuten pro Einsatz. In 27 Spielen stehen lediglich zwei Tore und vier Vorlagen zu Buche. Sein Frust darüber, nicht mehr zum Team zu gehören, hatte er bereits im März öffentlich geäußert: „Ich habe Geduld, aber ich glaube aufrichtig, dass ich es verdient hätte, mehr zu spielen.“

Die Situation ist komplex: Ein junger Spieler, der sein Potenzial unter Beweis stellen will, ein Trainer, der ihn offenbar nicht in seine Pläne einbezieht, und ein Verein, der mit internen Streitigkeiten zu kämpfen hat. Ob Bardghji seinen Weg zurück ins Rampenlicht findet, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Er wird sich nicht ohne Kampf geschlagen geben.