Barcelona setzt im Transferpoker um Julián Álvarez auf den Spieler selbst

Barcelona verstärkt offenbar seine Bemühungen im Transferpoker um Julián Álvarez (26). Da Atlético Madrid weiterhin an einer Verpflichtung des Spielers zweifelt, sollen die Katalanen nun direkt auf Álvarez setzen.

Trainer Hansi Flick's Wunschlösung

Der Argentinier gilt seit Monaten als Wunschlösung für Trainer Hansi Flick (61), der nach dem Abschied von Robert Lewandowski (37) und den Wechselgerüchten um Ferran Torres (26) dringend einen neuen Mittelstürmer benötigt.

Sportdirektor Deco (48) arbeitet demnach gemeinsam mit den Beratern des Spielers an einer Strategie, um Atlético Madrid doch noch zum Einlenken zu bewegen. Ein möglicher Druckpunkt: Álvarez soll seinen Wechselwunsch nachdrücklich äußern.

Trainingsstreik als Druckmittel?

Trainingsstreik als Druckmittel?

Laut der spanischen „Marca“ wird sogar ein Trainingsstreik durch Álvarez als mögliches Druckmittel diskutiert, sollte Atlético weiterhin jede Verhandlung verweigern. Der Weltmeister wird am 10. August zum Trainingsauftakt bei Atlético erwartet.

Barcelona hat bereits ein erstes Angebot über 100 Millionen Euro abgegeben, welches von Atlético abgelehnt wurde. Auch ein Angebot von Real Madrid in Höhe von 150 Millionen Euro wurde nicht akzeptiert. Atlético verweist auf die vertraglich vereinbarte Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro.

Álvarez selbst äußerte sich bereits während der Weltmeisterschaft gegenüber ESPN und sagte, dass ein Wechsel das Beste für alle Beteiligten sei, um seinen Traum zu erfüllen.

Die Zeit drängt Barcelona, da Flick seit Wochen einen neuen Mittelstürmer fordert. Die kommende Woche könnte entscheidend werden; andernfalls muss der Verein sich nach Alternativen umsehen.