Barcelona jagt doppel-titel: 60 tage wahnsinn bis zum champions-league-finale

Hansi Flick hat acht Wochen, um Geschichte zu schreiben. 60 Tage, um Messis Erbe zu übertreffen. 1.440 Stunden, um Atlético zweimal und Real einmal zu zerstören. Der Countdown läuft. Jetzt.

Der april wird zum gladiatorspiel

Samstag, 21 Uhr, Metropolitano. Barça tritt an, wo Simeone seine Rojiblancos zur Todesmaschine umbaut. Drei Tage später empfangen die Katalanen dieselben Atlético-Kicker im Camp Nou – Viertelfinal-Hinspiel, Champions League. Derby-Fluch? Vergiss es. In Flicks Welt zählt nur das nächste Tor.

Der Kalender spuckt keine Luft mehr aus. Sechs Pflichtspiele in 24 Tagen, sieben, falls das Halbfinale vorzeitig klart. Espanyol wartet am 11. April im Stadtderby, selbst wenn die Periquitos am Boden liegen – ein Derbi ist ein Selbstgänger, kein Spiel, sondern Krieg.

Mai bringt das finale vor dem finale

Mai bringt das finale vor dem finale

10. Mai, 21 Uhr, Spotify Camp Nou. Clásico. Real Madrid. Liga entscheiden oder verspielen. Danach folgt Alavés, dann Betis, dann Valencia – und falls Barça noch lebt: 30. Mai, Puskás Aréna, Budapest. Champions-League-Finale. 67.000 Fans. Eine Stadt, die seit 1954 auf ein spanisches Finale wartet.

Die Zahlen sind brutal: 13 mögliche Partien in 60 Tagen. Ein Kader, der sich auf 19 Feldspieler stützt. Pedri kehrt zurück, aber Gavi fehlt. Ter Stegen trägt Handschuhe aus Stahl, Lewandowski jagt seinen 550. Pflichtspieltreffer. Und Flick? Der Deutsche schlief letzte Nacht zwei Stunden – Videoanalyse lässt sich nicht pausieren.

Atlético ist der erste Hürdenlauf, Real der letzte. Dazwischen lauert jeder Punkt wie ein Landmine. Wer hier stolpert, fliegt nicht nur aus der Liga – er verschwindet aus der Geschichte. Die Maschine läuft auf Höchstgeschwindigkeit. Kein Training mehr, nur noch Krieg. Tick, tack. 60 Tage bis zum 30. Mai. Tick, tack.