Barcelona jagt chelsea-star: 100 millionen-poker um joão pedro!
Barcelona hat im Stürmer-Bewerbungsprozess einen unerwarteten Knall erlebt. Der geplante Transfer von Atlético-Star Julián Álvarez scheint geplatzt, und nun richtet der FC Barcelona seine Aufmerksamkeit auf João Pedro, den jungen Angreifer von Chelsea. Die Summen, die dabei im Spiel sind, lassen selbst gestandene Fußballbosse staunen.

Ein wettlauf um den brasilianischen torjäger
Die spanischen Sportmedien berichten in hellem Feuern über die Entwicklung: Nach dem Scheitern an Álvarez, der offenbar zu teuer war, hat Sportdirektor Deco João Pedro zur absoluten Priorität erklärt. Erste Sondierungen soll es bereits im April gegeben haben, nun ist Deco persönlich in London gelandet, um die Verhandlungen zu forcieren. Barcelona kalkuliert mit rund 70 Millionen Euro Ablöse, doch Chelsea hat ganz andere Vorstellungen.
Die Blues, die Pedro erst in der vergangenen Saison für eine beträchtliche Summe verpflichtet haben, zeigen sich wenig kompromissbereit. Laut Informationen der Daily Mail haben sie „null Interesse“ daran, ihren Top-Torjäger schon wieder abzugeben. 100 Millionen Euro – das ist der Preis, den Chelsea für den Brasilianer fordert. Ein Preis, der selbst Barcelona ins Schwitzen bringen dürfte.
Interessant ist, dass Barcelona bereit war, für Álvarez ebenfalls bis zu 100 Millionen Euro zu investieren. Chelsea scheint sich dessen bewusst zu sein und nutzt diese Information, um den Preis für Pedro in die Höhe zu treiben. Deco hofft nun, mit persönlichen Gesprächen mit den Chelsea-Bossen Bewegung in die Sache zu bringen. Ein Zufall? Das FA-Cup-Finale zwischen Chelsea und Manchester City findet am Samstag statt, und auch Pedros Berater wird vor Ort sein.
Ein entscheidender Faktor könnte die mögliche Nicht-Qualifikation für die Champions League sein. Verpasst Chelsea die Königsklasse, könnte der finanzielle Druck steigen, Einnahmen zu generieren – was wiederum Pedros Wechselbereitschaft erhöhen könnte. Der Vertrag des 1,86 Meter großen Angreifers läuft bis 2033 und beinhaltet keine Ausstiegsklausel, was die Verhandlungen zusätzlich verkompliziert.
Pedro hat in 51 Pflichtspielen für Chelsea 23 Tore erzielt und sechs weitere vorbereitet. Barça braucht dringend einen neuen Torjäger, doch ob die Katalanen bereit sind, die geforderte Summe zu zahlen, bleibt abzuwarten. Die Verhandlungen versprechen, ein nervenaufreibendes Tauziehen zu werden, bei dem beide Seiten hartnäckig ihre Positionen verteidigen.
