Barça-bosse gaspart: alvarez-deal für 40 millionen?
Ein ungewöhnlicher Austausch nach dem Champions-League-Krimi zwischen Atlético und Barcelona hat für Gesprächsstoff gesorgt. Ex-Barça-Präsident Joan Gaspart bestätigte ein Gespräch mit Atlético-Boss Enrique Cerezo, in dem es um das Interesse des FC Barcelona an Julián Alvarez ging – und um seine Vorstellungen zum Preis.
Gasparts klare ansage: kein messi-geld für alvarez
Die Partie endete mit einem knappen Sieg für Atlético, doch Gaspart schien wenig daran zu denken, die Niederlage zu betrauern. Stattdessen nutzte er die Gelegenheit, um direkt mit Cerezo über den argentinischen Stürmer zu sprechen. „Vom Schiedsrichter haben wir nicht gesprochen“, erklärte Gaspart im „Solo para cules“-Programm. „Ich habe ihm auf Englisch gesagt, damit er sich schon an die Sprache seiner Besitzer gewöhnt.“ Eine indirekte Spitze, die die englischen Eigentümer des FC Barcelona – die Investorgruppe City Football Group – ins Visier nahm.
Doch der eigentliche Knaller kam bei der Preisdiskussion. Gaspart machte deutlich, dass er nicht bereit sei, für Alvarez 100 Millionen Euro zu zahlen. „Über meinen Leichnam“, betonte er mit Nachdruck. Stattdessen sieht er eine Ablösesumme von 40 bis 50 Millionen Euro realistisch, ergänzt durch einen Spieler vom FC Barcelona. „Die restliche Summe könnte durch einen Spieler ausgeglichen werden“, so Gaspart.
„Ich habe Cerezo gesagt: Ihr habt einen großartigen Spieler gehabt, bald gehört er zu uns“, offenbarte Gaspart. Seine Worte lassen keinen Zweifel daran, dass der FC Barcelona Julián Alvarez unbedingt verpflichten will. Die Verhandlungen werden sich zeigen, ob die Vorstellungen beider Vereine zusammenpassen. Die Frage ist nicht, ob Barcelona Alvarez bekommt, sondern zu welchem Preis und unter welchen Bedingungen. Ein Transfer, der die Fußballwelt mit Spannung verfolgt wird.

Die cerezo-reaktion bleibt aus
Bemerkenswert ist, dass Cerezo bisher keine offizielle Stellungnahme zu Gasparts Aussagen abgegeben hat. Ob der Atlético-Präsident die Aussagen des ehemaligen Barça-Bosses als Provokation oder als ernsthafte Verhandlungsbasis betrachtet, bleibt abzuwarten.
